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    Putin besucht antike Ausgrabungen auf Taman

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    Der russische Premier Wladimir Putin ist am Mittwoch auf der südrussischen Halbinsel Taman eingetroffen, wo derzeit archäologische Ausgrabungen an der altgriechischen Stadt Phanagoria laufen.

    Der russische Premier Wladimir Putin ist am Mittwoch auf der südrussischen Halbinsel Taman eingetroffen, wo derzeit archäologische Ausgrabungen an der altgriechischen Stadt Phanagoria laufen.

    Die Teilnehmer der Expeditionsgruppe zeigten dem Regierungschef freigelegte Artefakte, den wieder hergestellten Teil einer alten Siedlung und den vermutlich im 4. Jahrhundert vor Christus entstandenen Grabhügel Bojur-Gora, der im Mittelalter von den Genuesen ausgeplündert worden sein soll.

    Danach soll der russische Premier mit einer Sauerstoffflasche ausgerüstet mit den Archäologen gemeinsam das auf dem Boden der Taman-Bucht im Schwarzen Meer gelegene „Russische Atlantis“ - den versunkenen Teil von Phanagoria – besuchen. 

    Phanagoria, die größte antike Stadt auf russischem Territorium, wurde vor etwa 2550 Jahren gegründet und Ende des 9. - Anfang des 10. Jahrhunderts nach Christus aus bisher ungeklärten Gründen von seinen Einwohnern verlassen.

    Das Gebiet wurde am Ende des 18. Jahrhunderts von Russland erobert. Im 19. Jahrhundert begannen dort Ausgrabungsarbeiten, die zur Freilegung eines Teils der Stadt und der Nekropole führten.

    Im Jahr 2011 werden die archäologischen Arbeiten auf Taman teilweise von der Russischen geographischen Gesellschaft finanziert, deren Kuratorium Putin vorsteht. 

    Der Premier wird bei seinem Besuch im Archäologenlager von Zivilschutzminister Sergej Schoigu begleitet.

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