23:53 23 September 2017
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    Schmiergeldaffäre: Aserbaidschan wollte angeblich zwei Olympiagoldmedaillen im Boxen erkaufen - BBC

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    Aserbaidschan hat heimlich einige Millionen US-Dollar an die World Series of Boxing (WSB) überwiesen, um sich dafür zwei Goldmedaillen bei den bevorstehenden Olympischen Spielen 2012 in London zu sichern, berichtet die britische BBC, die dazu Ermittlungen geführt hatte.

    Aserbaidschan hat heimlich einige Millionen US-Dollar an die World Series of Boxing (WSB) überwiesen, um sich dafür zwei Goldmedaillen bei den bevorstehenden Olympischen Spielen 2012 in London zu sichern, berichtet die britische BBC, die dazu Ermittlungen geführt hatte.

    Wie aus BBC-Quellen verlautete, hat der WSB-Chef die Tatsache des „Kaufs“ des olympischen Goldes bestätigt.

    Laut dem Amateurboxer-Weltverband AIBA, unter dessen Schirmherrschaft die WSB-Tuniere organisiert werden und der auch die Olympischen Boxwettkämpfe veranstaltet, haben Vertreter des Nationalen Boxverbandes Aserbaidschans tatsächlich auf das WSB-Konto neun Millionen Dollar überwiesen, wobei ein Zusammenhang dieser Zahlung mit den Olympischen Wettkämpfen 2012 geleugnet wurde.

    Die Anwälte von AIBA hatten diese Vorwürfe bereits als „absurd und äußerst wahrheitsfeindlich“ bezeichnet. Diesen Standpunkt teilt auch AIBA-Präsident Wu Ching-Kuo, der in einem BBC-Gespräch sagte, dass die Vorwürfe „lächerlich und erlogen“ seien. Die Tätigkeit von WSB sei absolut transparent.

    Zudem betonte Wu Ching-Kuo, dass AIBA der Politik der Intoleranz gegenüber Korruption treu bleibe. Deshalb wolle die Organisation ihre eigene Untersuchung zu dem Fall führen.