08:52 17 Dezember 2017
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    Medwedew verurteilt Fangewalt im russischen Fußball

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    Laut dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew müssen Verbrechen gleich dem, wie es sich am 17. November während des Fußballspiels zwischen Dynamo Moskau und Zenit Sankt Petersburg ereignet hat, mit Gefängnisstrafe geahndet werden.

    Laut dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew müssen Verbrechen gleich dem, wie es sich am 17. November während des Fußballspiels zwischen Dynamo Moskau und Zenit Sankt Petersburg ereignet hat, mit Gefängnisstrafe geahndet werden.

    Durch einen von den Zuschauerrängen auf das Spielfeld geworfenen Feuerwerkskörper kam der Torwart von Dynamo Moskau zu Schaden. Der Regierungschef hat beauftragt, zur Verhinderung derartiger Verbrechen Änderungen an der Gesetzgebung vorzunehmen.

    „Das ist ein vorsätzliches Verbrechen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Aber es müssen solche Änderungen ausgearbeitet werden, die auf die Vorbeugung solcher Rechtsverletzungen und Verbrechen gerichtet sind“, sagte Medwedew in einer Beratung mit den Vizepremiers.

    Das Fußballspiel am 17. November zwischen Dynamo Moskau  und Zenit Sankt Petersburg im Stadion in Chimki bei Moskau wurde abgebrochen, nachdem Fans Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen hatten und der Torwart von Dynamo Moskau, Anton Schunin, eine Hornhautverbrennung am Auge erlitten hatte.

    Auf seiner Webseite im Sozialnetz Facebook bezeichnete Premier Medwedew den Zwischenfall als abscheulich und schlug vor, über Maßnahmen zur Verhinderung solcher Fälle nachzudenken.