09:10 22 Juli 2018
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    Doping: US-Magazin entzieht neun DDR-Schwimmerinnen Top-Titel

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    Das „Swimming World Magazine“ hat neun Athletinnen aus der DDR, die in den 1970ern und 1980er-Jahren jeweils zur besten Schwimmerin des Jahres gekürt worden waren, diese Titel wegen Dopings aberkannt. Darüber informiert das US-amerikanische Sportmagazin auf seiner Seite im Internet.

    Das „Swimming World Magazine“ hat neun Athletinnen aus der DDR, die in den 1970ern und 1980er-Jahren jeweils zur besten Schwimmerin des Jahres gekürt worden waren, diese Titel wegen Dopings aberkannt. Darüber informiert das US-amerikanische Sportmagazin auf seiner Seite im Internet.

    Die World Swimmer of the Year Awards wurden Kornelia Ender (Sportlerin des Jahres Europas und der Welt: 1973, 1975 und 1976), Ulrike Tauber (Sportlerin des Jahres Europas und der Welt: 1974 und 1977), Petra Schneider (Welt: 1980, 1982; Europa: 1979, 1980), Ute Geweniger (Welt: 1983, Europa: 1981, 1983), Kristin Otto (Welt und Europa: 1984, 1986, 1988), Barbara Krause (Europa: 1978), Cornelia Sirch (Europa: 1982), Silke Horner (Europa: 1985, 1987) und Anke Mohring (Europa: 1989) entzogen.

    Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde bekannt, dass ostdeutsche Athleten und Athletinnen systematisch gedopt wurden. Das Internationale Olympia-Komitee hatte sich jedoch geweigert, die Sportleistungen der betroffenen Athleten zu revidieren.

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