14:31 23 Januar 2020
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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Das Museum der Universität Amsterdam, in dem skythische Goldgegenstände aus Museen der Krim ausgestellt sind, will die umstrittene Sammlung vorerst weder an die Ukraine noch an die inzwischen Russland beigetretene Halbinsel Krim zurückgeben.

    Das Museum der Universität Amsterdam, in dem skythische Goldgegenstände aus Museen der Krim ausgestellt sind, will die umstrittene Sammlung vorerst weder an die Ukraine noch an die inzwischen Russland beigetretene Halbinsel Krim zurückgeben. 

    Wie aus einem Kommuniqué der Universität hervorgeht, wird eine  Entscheidung darüber erst getroffen, wenn ein Schiedsrichterbeschluss dazu vorliegt oder die beiden ansprucherhebenden Seiten eine Einigung darüber erzielen.  

    Bei einer rechtlichen Untersuchung der Frage konnte den Forderungen keiner der Seiten nachgegangen werden, hieß es. „…Die Übergabe der genannten Gegenstände an eine der interessierten Seiten würde die andere Seite zu einem Einspruch veranlassen, was für das Allard-Pierson-Museum ein großes Risiko bedeuten würde“. 

    Die umstrittenen Gegenstände werden mittlerweile im niederländischen Museum „sicher aufbewahrt“, heißt es.

    Wie der 1. Stellvertreter des Vorsitzenden des Ausschusses für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Föderationsrates (russisches Parlamentsoberhaus), Viktor Kossourow, am Mittwoch zu RIA Novosti sagte, schafft die diesbezügliche Entscheidung des niederländischen Museums einen gefährlichen Präzedenzfall für die Museumswelt. Der Parlamentarier befürchtet, dass Museen ihre Exponate ohne deren garantierte Rückkehr nicht mehr im Ausland zeigen werden.

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