12:19 21 Januar 2020
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    Der skandalöse Film ”Interview”, der von einem Attentat auf den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un handelt, hat in nur vier Tagen im Internet 15 Millionen US-Dollar eingespielt, wie der Rechtsinhaber Sony Pictures Entertainment (SPE) mitteilt.

    Die Filmkomödie sei von etwa zwei Millionen Nutzern heruntergeladen und bezahlt worden, hieß es aus dem Produktions- und Vertriebsunternehmen.

    Außerdem wurden durch die öffentliche Vorführung des Streifens in etlichen Kinos der USA weitere rund drei Millionen US-Dollar eingenommen.

    „Wir waren darum bemüht, den Film zu Weihnachten herauszubringen. Das war wie ein Wirbelsturm und wir sind froh, unser Ziel erreicht zu haben“, so Rory Bruer, leitender Mitarbeiter von SPE.

    Ursprünglich sollte die Nordkorea-Komödie am 25. Dezember in etwa 3000 Kinos der USA gezeigt werden. Vor dem festgelegten Termin war SPE jedoch einem massiven Hackerangriff ausgesetzt. Die US-Behörden machten Pjöngjang dafür verantwortlich und erklärten sogar, derartige Handlungen würden die nationale Sicherheit bedrohen.

    Pjöngjang wies die Anschuldigung Washingtons zurück.

    Aus Sicherheitsgründen hat SPE die Premiere von „Interview“ in den Kinos faktisch abgesagt und den Streifen per Internet in Umlauf gebracht. Trotz alledem zeigten einige Filmtheater in den USA den Film.

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    Tags:
    The Interview (Film), Sony Pictures, Kim Jong Un