18:54 15 Dezember 2018
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    „Rodin“ in Berlin

    Auguste Rodin und Camille Claudel als Ballettgestalten im Wiener Burgtheater

    Stanislav Belyaevsky
    Kultur
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    Eine atemberaubende Tanzvorstellung des renommierten Ballettensembles von Boris Eifman aus Sankt Petersburg erwartet die Ballettfreunde Wiens am 12. Juni, dem Nationalfeiertag Russlands. Im prächtigen Burgtheater am Wiener Ring zeigt er das Ballett „Rodin“, das dem Leben und Schaffen des berühmten französischen Bildhauers gewidmet ist.

    Dieses Ballettstück, das 2011 in Sankt Petersburg uraufgeführt wurde, zeigt eine tief berührende künstlerische Aussage über die Tragik des Lebens und der Liebe der beiden Protagonisten — des Genies und seiner Schülerin und seiner  Muse Camille Claudel. Auf ihrer leidenschaftlichen und tragischen Beziehung beruht die Geschichte voller Sinnlichkeit und Kreativität.

    Mithilfe der einzigartigen Körpersprache des modernen psychologischen Balletts präsentiert Boris Eifman eine neue Aussage über die Welt menschlicher Leidenschaften, eines Phänomens, das Rodin und Claudel in ihren Werken meisterhaft verarbeitet haben.

    „Mit der Sprache des Körpers“, so Boris Eifman, „reden wir in diesem Schauspiel über Leidenschaft, inneren Kampf, Verzweiflung – also über all jene Phänomene im Leben des menschlichen Geistes, die von Auguste Rodin und Camille Claudel in Bronze und Marmor genial dargestellt wurden.“

    Fotos: „Rodin“ in Berlin – mit Ballett aus St.Petersburg

    Unter den Ballettliebhabern der Welt gilt  das Eifman-Ensemble heutzutage als einzigartiges russisches psychologisches Balletttheater. Das neuste Werk „Rodin“ hat bereits einen phänomenalen Erfolg in Moskau, Paris, New York, London, Barcelona, Tel Aviv  und Toronto gefeiert. Im vergangenen Jahr wurde „Rodin“ in Deutschland vorgestellt.

    Igor Belov

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    Tags:
    Rodin, Boris Eifman, Wien, St. Petersburg