22:16 09 Dezember 2019
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    144 Meisterwerke des russischen Futurismus ins Internet gestellt: Majakowski & Co

    © Foto : Staatliche Öffentliche Historische Bibliothek Russlands
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    Die Staatliche Öffentliche Historische Bibliothek Russlands hat 144 gescannte futuristische Publikationen, unter anderem von Chlebnikow, Krutschonych, Majakowski und anderen futuristischen Dichtern, Schriftstellern und Künstlern zum öffentlichen Gebrauch freigegeben. Die Texte sind auf Russisch, es ist aber möglich, sie mit Google zu übersetzen.

    Die Werke stehen in hoher Auflösung zur Verfügung. Viele von ihnen enthalten auch stark geprägte visuelle Elemente, zum Bespiel in Form von ungewöhnlichen Buchdeckeln, Foto-Einblendungen und Zeichnungen.

    Der Futurismus war eine bahnbrechende Richtung in der russischen Literatur, dessen Vertreter den traditionellen russischen Sprachbau, das bildnerische und moralische Erbe aberkannten und die Zerstörung der Formen und Bedingtheiten der Kunst zum Zwecke ihrer Verschmelzung mit dem vitalen Lebensprozess propagierten. Die futuristische Bewegung war recht breit und variativ.

    Alexei Krutschonych Bezüglich des Kampfs gegen Hooliganismus in Literatur, 1926
    © Foto : Staatliche Öffentliche Historische Bibliothek Russlands
    Alexei Krutschonych "Bezüglich des Kampfs gegen Hooliganismus in Literatur", 1926
    Alexei Krutschonych Vier phonetische Romane, 1927
    © Foto : Staatliche Öffentliche Historische Bibliothek Russlands
    Alexei Krutschonych "Vier phonetische Romane", 1927

    Die ersten drei Dekaden des 20.Jahrhunderts brachten die innovativsten Künstler, Filmemacher, Dramatiker und Dichter in der russischen Geschichte hervor, der größte Teil von ihnen stand unter dem Einfluss des Futurismus, einer Bewegung, die 1909 von dem italienischen Schriftsteller Filippo Tommaso Marinetti gegründet worden war.

    Die Publikation dieser Kollektion auf der Webseite der Bibliothek ist ein wichtiges Ereignis für die literarische Welt. Unter den Werken aus den Jahren 1910-1930 befinden sich solch rare Texte wie etwa ein kritischer Essay des Malers und Hauptvertreters der Russischen Avantgarde, Kasimir Malewitsch.

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    Wladimir Majakowski, Russland