02:36 29 Januar 2020
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    Die Skythen-Gold-Sammlung soll in die Museen der Halbinsel Krim zurückgebracht werden, sagte der britische Galerist und Sammler James Butterwick gegenüber russischen Medien.

    Die Sammlung der Ausstellung „Krim: Gold und Geheimnisse des Schwarzen Meeres“, bekannt als „Krim-Gold“ oder „Skythen-Gold“, soll demnach in die Museen der Krim gebracht werden. Die Kunst darf laut dem britischen Experten nicht als politische Waffe genutzt werden.

    „Das ist nicht die Frage:,Die Krim ist unser oder nicht unserʻ, das ist eine Gold-Sammlung, die auf der Halbinsel Krim entdeckt worden ist und die historisch der Halbinsel gehört. Sie steht außerhalb des politischen Kontextes“, so Butterwick zum Urteil des Bezirksgerichts Amsterdam.

    Der britische Experte schließt Medienberichten zufolge einen politischen Hintergedanken nicht aus, wobei er betont, dass es von ihm sehr naiv sei zu glauben, dass die Kunst immer höher sein müsse und nie zu einer politischen Waffe werden sollte.

    Das Bezirksgericht Amsterdam hatte am Mittwoch entschieden, die aus Museen der Krim stammende Sammlung „Krim: Gold und Geheimnisse des Schwarzen Meeres“, bekannt als „Krim-Gold“ oder „Skythen-Gold“, der Ukraine zu geben. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass die Krim kein Staat sei und ihr Recht auf die Kunstobjekte nicht geltend machen könne. Damit müsse die Entscheidung, wem die Artefakte zurückzugeben seien, ein ukrainisches Gericht treffen, sobald sich diese Objekte auf dem Territorium der Ukraine befänden.

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    Tags:
    Experten, Geschichte, Skythen-Gold, Krim, Ukraine, Russland, Niederlande, Großbritannien