05:31 21 November 2017
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    Fotoreporter von Sputnik, Valeri MelnikowEinwohner der Staniza Luganskaja, die von einem Luftangriff der ukrainischen Streitkräfte betroffen war

    „Schwarze Tage der Ukraine“: Sputnik-Fotograf erhält World Press Photo 2017

    © Sputnik/ Ramil Sitdikov © Sputnik/ Valeriy Melnikov
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    World Press Photo ist der größte und angesehenste Jahrespreis im Bereich Fotojournalismus. Der Fotoreporter von Sputnik, Valeri Melnikow, hat den Preis für eine Fotoserie über den bewaffneten Konflikt im Südosten der Ukraine erhalten.

    In Amsterdam hat die feierliche Zeremonie der Auszeichnung der besten Fotografen 2017 beim weltweit renommiertesten Fotowettbewerb World Press Photo stattgefunden. Der Fotojournalist von Sputnik und mehrfache Preisträger internationaler Wettbewerbe, Valeri Melnikow, erhielt den Preis für die Fotoserie „Schwarze Tage der Ukraine“ in der Kategorie „Langfristige Projekte“. Fotografen von Sputnik werden bereits das zweite Jahr nacheinander mit einem Preis von World Press Photo ausgezeichnet. Ein Jahr zuvor erhielt Fotojournalist Wladimir Pesnja für seine Fotoserie „Eishockey in Wetluga“ die angesehene Auszeichnung.

    Neben dem Fotokorrespondenten von Sputnik wurden weitere drei russische Fotojournalisten mit World Press Photo 2017 ausgezeichnet, darunter die Trägerin des Grand Prix des Andrej-Stenin-Fotowettbewerbs 2015, Jelena Anossowa, die für das Projekt „Nicht auf demselben Weg“ in der Kategorie „Alltag“ ausgezeichnet wurde

    • Dorf im Donbass nach einem ukrainischen Raketenangriff
      Dorf im Donbass nach einem ukrainischen Raketenangriff
      © Sputnik/ Valeriy Melnikov
    • Soldat der Volksrepublik Lugansk
      Soldat der Volksrepublik Lugansk
      © Sputnik/ Valeriy Melnikov
    • Während ukrainischen Raketenangriffs
      Während ukrainischen Raketenangriffs
      © Sputnik/ Valeriy Melnikov
    • Ein Kämpfer der Volkswehr von Donbass während einer Übung am Grenzkontrollpunkt „Krasny Partisan“
      Ein Kämpfer der Volkswehr von Donbass während einer Übung am Grenzkontrollpunkt „Krasny Partisan“
      © Sputnik/ Valeriy Melnikov
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    © Sputnik/ Valeriy Melnikov
    Dorf im Donbass nach einem ukrainischen Raketenangriff

    Die Fotokorrespondentin des Verlagshauses Kommersant. Kristina Kormilizyna, belegte Platz drei in der Kategorie „Menschen“ für das Foto „Treue“. Der Fotojournalist und Träger des Pulitzer-Preises, Sergej Ponomarjow, landete auf Platz zwei in der Kategorie „Allgemeine Nachrichten“ für ein Foto für die Zeitung „New York Times“ über eine irakische Familie, die aus Mossul flieht.

    Valeri Melnikow: „Drei Jahre lang ging ich auf Dienstreisen in die Ukraine, fotografierte, analysierte die Situation und dachte darüber nach, was ich mit diesen Aufnahmen sagen will. Ich fixiere nicht einfach Ereignisse, ich bringe einen Sinn in jede Aufnahme, damit der Mensch sich Gedanken über das Foto und das Ereignis macht. Ich freue mich sehr, dass die Frucht meiner Arbeit von Profis des Fotojournalismus hoch eingeschätzt wurden.“

    Der Sonderfotokorrespondent von Sputnik, Valeri Meljnikow ist Träger von mehreren angesehenen Preisen im Bereich Fotojournalismus. Seine Werke standen auf Short Lists und gewannen bei mehreren internationalen und russischen Fotowettbewerben, darunter  Magnum, Pictures of the Year International, Sony WAP 2015, Bourse du Talent 2016, Days Japan International Photo Journalism Award 2015, China International Press Photo Contest 2013, 2014, 2015, 2016, World Report Award 2015, Vilnius Photo Circle 2015, Professional Photographer of the Year 2014, KOLGA TBILISI PHOTO 2015, Silberne Kamera 2013 u.a.

    World Press Photo ist der größte und angesehenste Jahrespreis im Bereich Fotojournalismus. Für den Wettbewerb 2017 wurden mehr als 80.000 Aufnahmen von Fotografen aus 125 Ländern eingereicht. Die Fotoausstellung der Preisträger von World Press Photo macht Halt in 45 Ländern.

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    Preisverleihung, World Press Photo, Valeri Melnikow, Donbass, Russland, Ukraine
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