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18:07 20 September 2019
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    Die preisgekrönnte Arbeit von Walerij Melnikow: Tempel in Syrien

    Kriegschronik in Bildern: Sputnik zeigt Syrien-Fotos in Wien

    © Sputnik / Walerij Melnikow
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    „Syrien – Fotochroniken des Krieges“ lautet das Thema einer Fotoausstellung der Nachrichtenagentur Sputnik und der Mediengruppe WGTRK, die in der Ständigen Vertretung Russlands bei den Internationalen Organisationen in Wien stattgefunden hat.

    Die gezeigten Bilder vollziehen nach, wie der Syrien-Konflikt in den Jahren 2015 und 2016 verlaufen ist, und erzählen von den tragischen Schicksalen von Menschen in Syrien.

    russische Soldaten in Hmeimim
    © Sputnik / Maxim Blinov
    russische Soldaten in Hmeimim

    Der Fotobericht gibt zudem Aufschluss über den Alltag der russischen Militärpiloten auf dem Stützpunkt Hmeimim (Provinz Latakia). Die Bilder stammen von den Sputnik-Fotoreportern Valeri Melnikow, Ilja Pitalew, Michail Alajeddin und Michail Woskressenski sowie von den WGTRK-Kameramännern Viktor Prichodko und Alexander Puschin.

    Die Fotoausstellung in der österreichischen Hauptstadt war Teil einer großen Tournee der „Syrischen Chroniken“ in Russland und anderen Ländern. Begonnen hatte sie im Januar 2017 in der Staatsduma in Moskau. Im April wurde die Ausstellung in Bukarest gezeigt.

    Russlands ständiger Vertreter bei der OSZE, Alexander Lukaschewitsch, sagte: „Die Ausstellung von Sputnik und WGTRK in Wien ist ein starkes humanitäres und politisches Signal zur baldmöglichsten Regelung der Syrien-Krise. Sie zeigt ganz deutlich, welche Tragödien in verschiedenen Ländern passieren können, wenn man nicht gemeinsam gegen den Terrorismus vorgeht. Das ist ein klares Signal aus Wien an alle, die sich bereit zeigen, gemeinsam gegen die terroristische Gefahr zu kämpfen. Und Russland spielt bei der Konsolidierung dieser Bemühungen in der Anti-Terror-Richtung die Führungsrolle.“

    Besucher der Ausstellung in Wien
    © Sputnik / Walerij Melnikow
    Besucher der Ausstellung in Wien

    Sputnik-Bildreporter Valeri Melnikow äußerte: „Es ist lange nicht die erste europäische Stadt, wo diese Ausstellung stattfindet, und hoffentlich werden möglichst viele Menschen sie besuchen. Mit einem Foto kann man sehr viele Emotionen ausdrücken. Auf meinen Bildern zeige ich den Krieg in Syrien und möchte, dass jeder Mensch auf der Welt den Schmerz empfindet, den der Krieg den Einwohnern des Landes zufügt – des   Landes, in das ich noch vor einigen Jahren verliebt war.“

    Letztes Foto von US-Militärfotografin dokumentiert eigenen Tod
    © AP Photo / Spc. Hilda Clayton/U.S. Army
    Der Eröffnungszeremonie in Wien wohnten neben Lukaschewitsch auch der russische ständige Vertreter bei der Wiener UN-Filiale, Wladimir Woronkow, und der Abgeordnete der Staatsduma (russisches Unterhaus) Jewgeni Rewenko bei. Zugegen waren auch die Projektleiterin seitens der Agentur Sputnik, Oxana Olejnik, und der Sputnik-Fotokorrespondent Valeri Melnikow, Preisträger von World Press Photo 2017.

    Der Russlands ständige Vertreter bei der OSZE Alexander Lukaschewitsch und Duma-Abgeordneter Ewgenij Rewenko
    © Sputnik / Walerij Melnikow
    Der Russlands ständige Vertreter bei der OSZE Alexander Lukaschewitsch und Duma-Abgeordneter Ewgenij Rewenko

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    Preisträger, Fotograf, Ausstellung, Fotoausstellung, WGTRK, Sputnik, OSZE, Alexander Lukaschewitsch, Hmeimim, Syrien, Österreich, Russland