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14:46 16 Juli 2019
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    Kunst (Symbolbild)

    Londoner Galerie: Kunstwerke nach Beschwerden von Muslimen verhüllt

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    Kultur
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    Die bekannte Londoner Saatchi-Galerie hat zwei Kunstwerke verhängen müssen, weil sich muslimische Besucher über die „gotteslästerlichen“ Arbeiten beschwert haben.

    Die zwei Werke sind laut „The Independent˜ Teil einer Ausstellung des Künstlers SKU. Sie zeigen nackte Figuren, übermalt mit arabischen Schriftzeichen und Sternen. Die Schrift stammt aus der Shahada, dem muslimischen Glaubensbekenntnis, eine der fünf Säulen des Islam. Das empörte britischen Muslime.

    ​Die Bilder ahmen zudem die US-amerikanische Flagge nach und sollen den Konflikt zwischen den USA und dem radikalen Islam sinnbildlich darstellen.

    Usama Hasan, Leiter für Islam-Studien des britischen Thinktanks „Quilliam“, nannte die Werke „wirklich gefährlich“.

    ​Die Galerie weigerte sich allerdings, die Bilder abzunehmen: Jeder Besucher solle sich selbst eine Meinung bilden können. Doch der Künstler selbst verlangte, dass die Bilder verhüllt werden, um damit eine Debatte über die Freiheit der Kunst anzuregen.

    Die Ausstellung war dem Thema Toleranz gewidmet. Sie sollte sich damit auseinandersetzen, wie wir als Menschen breiten kulturellen, wirtschaftlichen, moralischen und politischen Kräften in der Gesellschaft ausgesetzt sind.

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    Tags:
    Toleranz, Beschwerde, Muslime, Islam, Kunst, Gemälde, London