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    Berliner Philharmoniker spielen vor dem Brandenburger Tor

    Erstmals in 137-jähriger Geschichte: Berliner Philharmoniker spielen vor dem Brandenburger Tor – Fotos

    © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
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    Die Berliner Philharmoniker und ihr neuer Chefdirigent, der gebürtige Russe, Kirill Petrenko haben am Samstag Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 vor dem Brandenburger Tor aufgeführt. Das Konzert war Teil der Feiern zum 30. Jahrestag des Mauerfalls (9.11).

    Rund 35.000 Zuhörer kamen zu der Aufführung unter freiem Himmel auf die Straße des 17. Juni. Nach dem Schlusschor mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude” feierte das Publikum Petrenko und das Orchester mit langem Beifall.

    ​Zuhörern standen Tränen in den Augen. Das Konzert wurde live im RBB-Fernsehen ausgestrahlt. Es war das erste Konzert in der Geschichte der Philharmoniker vor dem Brandenburger Tor.

    Petrenko (47) hatte bereits am Freitag zum Auftakt seiner Ära an der Spitze des Orchesters Beethovens Neunte dirigiert. Wie am Vortag sangen auch am Samstag die Solisten Marlis Petersen (Sopran), Elisabeth Kulman (Mezzosopran), Benjamin Bruns (Tenor) und Kwangchul Youn (Bass) sowie der Rundfunkchor Berlin.

    Petrenko ist der siebte Chefdirigent in der 137-jährigen Geschichte des Orchesters. Er war vor vier Jahren zum Nachfolger von Simon Rattle von dem Orchester in die Position gewählt worden. Bis 2020 bleibt er auch Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München.

    ai/dpa

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    Brandenburger Tor, Berlin