22:19 16 November 2019
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    Ein Portrait Peter des Großen (Archivbild)

    Neue Kulturroute: „Der Weg von Peter I.“ in Straßburg präsentiert

    © Sputnik / Juri Abramotchkin
    Kultur
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    Eine neue touristische Route unter dem Namen „Der Weg von Peter I.“, die zum Teil durch das Gebiet Leningrad verlaufen wird, ist auf dem Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats in Straßburg präsentiert worden.

    Der Weg wurde im Rahmen des Programms „Kulturrouten“ festgelegt, das vom Europarat im Jahr 1987 ins Leben gerufen wurde. Dadurch werden Touristen die Möglichkeit haben, an Orte zu gelangen, die einst der Zar Peter I. besuchte.

    Das teilte der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, mit, der auf dem Kongress an der Spitze der russischen Delegation stand.

    Das Programm „Kulturrouten“  verfolgt das Ziel, das europäische Natur- und Kulturerbe aufrechtzuerhalten, und soll die kulturelle und sozialwirtschaftliche Entwicklung fördern. Russland schloss sich dem „Kulturrouten“-Abkommen im Jahr 2011 an.

    Drosdenko zufolge hat der Europarat bis dato 38 „Kulturrouten“ zertifiziert, von denen fünf auf dem Territorium Russlands und zwei im Gebiet Leningrad liegen: „Die Hanse“ und „Die Spur des Eisernen Vorhangs“.

    Der Gouverneur verwies darauf, dass seit dem 1. Oktober im Rahmen der Entwicklung der „Kulturrouten“ ein neues Verfahren zur Einreise nach St. Petersburg und auf das Territorium des Gebiets Leningrad gilt. Dabei handelt es sich um ein digitales Visum, das für vier Tage kostenlos ausgestellt wird. Um es zu erhalten, braucht man keine Einladung, kein Hotel-Voucher und auch kein anderes Dokument, das das Ziel der Reise nach Russland erklären würde.

    „Das entsprechende Gesetz erleichtert den Touristen aus 53 Ländern kurzfristige Reisen nach St. Petersburg bzw. in das Gebiet Leningrad. Das ist ein positiver Schritt, der unsere Offenheit zeigt – auf der Liste stehen die meisten europäischen Länder“, sagte Drosdenko. „Das Verfahren wurde maximal erleichtert – man kann alles online beantragen.“

    Im November 2018 wurde der Gouverneur des Gebiets Leningrad zum Leiter der russischen Delegation auf dem Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats gewählt. Gleichzeitig wurde er auf Initiative der politischen Gruppe EVP/CD zum Vizevorsitzenden der Kammer der Regionen gewählt. Danach wurde Drosdenko ins Büro der Kammer und ins Büro des Kongresses aufgenommen.

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