03:33 02 April 2020
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    Nun sind alle Gewinner der 92. Oscar-Verleihung bekannt. Der südkoreanische Film „Parasite“ räumte insgesamt vier Preise ab.

    Zum 92. Mal wurde in der Nacht auf Montag der bekannteste Preis der Filmindustrie verliehen. Das sind die diesjährigen Gewinner:

    „Parasite“ triumphiert

    Der südkoreanische Film „Parasite“ des koreanischen Regisseurs Bong Joon-ho wurde mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichnet. Somit gewann erstmals ein nicht englischsprachiger Streifen in der wichtigsten Oscar-Kategorie und konnte sich gegen „Le Mans 66 - Gegen jede Chance“, „The Irishman“, „Jojo Rabbit“, „Joker“, „Little Women“, „Marriage Story“, „1917“ und „Once Upon a Time in Hollywood“ durchsetzen.

    Zudem wurde der südkoreanische Film mit dem Oscar für das beste Originaldrehbuch, die beste Regie und den besten internationalen Film geehrt.

    Die weiteren Gewinner

    Den Oscar als beste Hauptdarstellerin bekam Renée Zellweger für ihre Rolle der Hollywood-Legende Judy Garland im Drama „Judy“. Kurz nach ihrem Oscar-Sieg verriet die Schauspielerin vor Journalisten, dass sie für ihre Rolle Verkehrsstaus in Los Angeles bei den Dreharbeiten genutzt und immer alleine im Auto auf dem stark befahrenen Highway 405 über ein Jahr hinweg gesungen habe. „Das war jede Menge Training“, so Zellweger.

    Joaquin Phoenix wurde der Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in „Joker“ verliehen. 

    Als beste Nebendarstellerin ging Laura Dern für ihre Rolle der Scheidungsanwältin in „Marriage Story“ hervor.

    Der Oscar als bester Nebendarsteller ging an Brad Pitt für seine Rolle in Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“. Der Streifen gewann unter anderem in der Kategorie „bestes Szenenbild“.

    Für die beste Filmmusik, also diesmal für die beste Musik zum „Joker“, wurde Hildur Guðnadóttir ausgezeichnet.

    Der Oscar für den besten Dokumentarfilm ging an „American Factory“ von den Regisseuren Julia Reichert und Steven Bognar. Der Streifen über den Wiederaufbau einer Fabrik in Ohio durch chinesische Investoren wurde von Michelle und Barack Obama produziert. Den Oscar für den besten Dokumentarkurzfilm konnte Carol Dysinger für die in Afghanistan angesiedelte Produktion „Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)“ mit nach Hause nehmen.

    In der Kategorie „bestes adaptiertes Drehbuch“ wurde Taika Waititi für das Buch zu seiner Komödie „Jojo Rabbit“ geehrt, die auf dem Roman „Caging Skies“ von Christine Leunens basiert.

    In der Kategorie „beste Kamera“ gewann Roger Deakins für seine Arbeit in Sam Mendes Kriegsdrama „1917“. Der Film erhielt auch den Oscar für die beste Tonmischung und die besten visuellen Effekte. 

    Der Oscar für den besten Animationsfilm ging an „Toy Story 4: Alles hört auf kein Kommando“. In der Kategorie bester animierter Kurzfilm räumte „Hair Love“ ab.

    „The Neighbors' Window“ von Marshall Curry  wurde als der beste Kurzfilm geehrt.

    Der Oscar für das beste Kostümdesign ging an Greta Gerwigs Literaturverfilmung „Little Women“. In der Kategorie „Bester Schnitt“ gewann das Sportdrama „Le Mans 66 - Gegen jede Chance“, das auch in der Kategorie „bester Tonschnitt“ als Sieger hervorging.

    Den Oscar für das beste Make-up und die besten Frisuren erhielt das Drama „Bombshell“. Und der Oscar für den besten Filmsong kam Elton Johns „I'm Gonna Love Me Again“ aus seiner Filmbiografie „Rocketman“ zu.

    ak/ae

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    Film, Los Angeles, Gewinner, Oscar, USA