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    Das Berliner Schloss Bellevue ist nicht nur ein Ort der Politik, sondern auch von Kunst und Kultur. Diese Tradition will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in der Corona-Krise beibehalten - und hat deshalb den Weltklasse-Pianisten Igor Levit zu einem Konzert eingeladen. Im Beethovenjahr gibt es: Beethoven.

    Der in Berlin lebende Künstler begeistert Liebhaber klassischer Musik derzeit weltweit mit im Internet übertragenen abendlichen Hauskonzerten aus seinem Heim. 

    „Der Pianist Igor Levit streamt Abend für Abend beglückende Musik aus seinem Wohnzimmer in unsere Wohnzimmer. Heute Abend sendet er übrigens hier aus Schloss Bellevue“, so Steinmeier am Donnerstag in einer Videobotschaft. Auf dem Programm soll Beethovens „Waldstein“-Klaviersonate stehen.

    „Ich fühle mich sehr geehrt, und freue mich von ganzem Herzen, auf Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier morgen dort zu spielen“, twitterte Levit.

    Steinmeier will damit auch auf die prekäre Situation vieler Künstler infolge der Corona-Krise aufmerksam machen. In seiner Videobotschaft rief er dazu auf, das Geld für gekaufte Eintrittskarten nicht zurückzufordern. „Denn viele Kulturschaffende, deren Kunst uns gerade jetzt so viel bedeutet, sind gerade jetzt in ihrer Existenz bedroht.“

    Ob heimisches Wohnzimmer oder Schloss Bellevue - auf Publikum muss Levit derzeit verzichten. Auch im Großen Saal des Amtssitzes des Bundespräsidenten sollte dies so sein.

    ba/dpa

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    Tags:
    Gesellschaft, Kunst, Kultur, Pandemie, Krise, Coronavirus, Schloss Bellevue, Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident