18:05 20 September 2018
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    Walter Rieck

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    Russlands Wirtschaft - ein unaufhaltsames Wachstum? Als volkswirtschaftlicher Laie, aber analytisch und logisch denkender Mensch, kann man den Verantwortlichen in Russland nur gratulieren für ihre richtigen Entscheidungen (siehe auch Yukos). Die Schlüsselindustrien, die die Versorgung des Landes sicherstellen, müssen in staatlicher Hand bleiben, und dürfen keinesfalls über Aktiengesellschaften dem Einfluss fremden Kapitals ausgesetzt werden. Dieser gravierende Fehler  wird überall dort gemacht, wo die Einflussnahme der USA  dominant ist, wie auch in sämtlichen Weltorganisationen.
     
    Auch frage ich mich als Laie, warum Russland nicht bereits eine eigene Ölbörse eröffnet hat, auf EURO- oder RUBEL-Basis, denn die faulen Dollars sind doch stark inflationär und abwertungsverdächtig, wodurch dem russischen Staat hohe Verluste  entstehen.

    Ferner ist die hohe Inflationsrate von 6.2 Prozent erwähnt, die jedoch eine Reihe von Gründen haben kann. Sicherlich ist auch ein Ungleichgewicht zwischen dem Geldumlauf  und der Produktion von Gütern und Dienstleistungen vorhanden. Dieses kann reguliert werden, dafür gibt es Beispiele. Die Kapitalkosten (Zinsen) betragen bei uns in der BRD bis zu 40 % des Preises aller Produkte und Dienstleistungen, bei Mieten sogar bis 80 Prozent. Um diesen Prozentsatz könnten alle Waren und Dienstleistungen preiswerter sein, was bei einem entsprechenden Geld -und Finanzsystem auch möglich wäre.

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