12:13 25 Februar 2018
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    Friederike Wecht

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    Nach Außen hin soll die aktuelle Vorgehensweise der georgischen Regierung wohl hektisch und unkontrolliert aussehen. Aber auch Chaos lässt sich organisieren und planen. Das, was sich zur Zeit in Georgien abspielt, ist an Primitivität wohl kaum zu überbieten, und gerade deswegen auch gefährlich. Wer von den Verantwortlichen, die dieses Spannungsfeld in unverantwortlicherweise aufgebaut haben, denkt an die dort lebenden Menschen. Ich bin aktives Mitglied der Johanniter-Unfall-Hilfe und weiss, mit welcher Armut die Menschen dort zurecht kommen müssen.

    Es wirkt ja wie ein Hohn gerade in der jetzigen sich darstellenden Situation, dass die Ehefrau des jetzigen georgischen Präsidenten, die JUH schon vor etlicher Zeit um Hilfe gebeten hat, wenigstens in den abgelegen Gebirgsregionen das Elend etwas zu lindern.

    Zudem drängt sich buchstäblich die Frage auf, um es einmal ganz vorsichtig zu formulieren, was Herrn Saakaschwilli bei seinem Besuch in den USA vor einigen Monaten versprochen worden ist, für das Anzetteln dieser Unruhen.

    Einen menschlich zu verstehenden Grund gibt es dafür nicht.

    Ich bin ganz zuversichtlich, dass Russland nicht mehr in die Falle läuft, wie damals in Afghanistan und wie wohl rückwirkend auch gesagt werden kann in Tscheschenien, unabhängig einmal von dem seit Jahrhunderten geprägten Spannungsfeld der Kaukasusstaaten, das zwischen - ich möchte es einmal als ureigens Kerngebiet der heutigen Russischen Föderation nennen - wohl auch weiterhin bestehen wird. Im Interesse aller in diesem Ländern lebenden Menschen wünsche ich verantwortungsvolle Regierungen. Die Stabilität in diesen Ländern hängt, wie schon zu Zeiten der Zaren, von einer selbstbewussten, konsequenten und starken russischen Politik ab. Das wissen auch die USA, die aber offensichtlich einmal wieder verstärkt Porzellan zerschlagen wollen in der Weltgemeinschaft, mit dem normalen Menschenverstand  und einem menschlichen Herzen eigentlich kaum nachvollziehbar.

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