17:38 16 Dezember 2017
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    Michael Siegrist

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    Der Ossetien-Konflikt muss so schnell wie möglich aus Russlands Presse verschwinden. Russland hat militärisch gesiegt, und muss sein Eingreifen nicht mehr kommentieren. Russland wurde zu diesem Krieg gezwungen, sollte sich jedoch nicht zu weiteren Konfrontationen zwingen lassen. Wenn die USA daraus für die Ewigkeit ein Thema machen wollen, sollen sie es doch tun. Es wird ihnen nichts nützen. Russland könnte seine regulären Truppen aus Abchasien und Südossetien abziehen, und diese beiden Gebiete mit Rüstungsgütern, Waffen, Freischärlern und Militärberatern auffüllen, genauso wie es die USA mit Georgien tun.

    Ein Abzug der russischen Truppen ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Wichtig ist nur, dass die Themen Saakaschwili und "Feind USA" aus der Presse verschwinden, und die Presse wieder zu positiven Themen im Zusammenhang mit Russland zurückfindet.

    Denn dieser Krieg wurde nicht von Saakaschwili, sondern vom Westen angezettelt, um Russlands Image bei den Wirtschaftsführern herabzustufen, und um die Olympiade in Peking mit schlechten Nachrichten zu überbieten und zu versauen.

    Wenn der Westen Russland zum Feind erklären will, soll er es tun. Russland muss diese Feindseligkeiten propagandistisch nicht erwidern, sondern technische Konsequenzen daraus ziehen. Das heisst: Mit dem harten Kern seiner Feinde - mit gewissen Kreisen in den USA und in Europa - keinen Handel mehr treiben. Am Besten herauszufinden versuchen, wie die Feinde Russlands wirtschaftlich gespalten werden könnten.

    Russland sollte in Japan und in Technologie investieren, nicht in Moralismus.

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