04:55 27 April 2018
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    Abel Basti: Adolf Hitler hatte sich in Argentinien versteckt

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    Adolf Hitler und seine Ehefrau Eva Braun hatten sich nach Kriegsende viele Jahre in Argentinien versteckt, behauptet der namhafte argentinische Autor Abel Basti.

    MEXIKO, 04. September (RIA Novosti). MEXIKO, 04. September (RIA Novosti). Abel Basti ist durch seine sensationellen Forschungen im Bereich der Geschichte des Nationalsozialismus bekannt. In seinem neuen Buch "Hitler in Argentinien" veröffentlicht Basti Berichte von Augenzeugen, die Hitler in verschiedenen Orten des Landes gesehen haben wollen. Auch zitiert er aus einem Geheimdokument des FBI, das diese Vermutung belegt.

    Dem Autor zufolge waren Hitler, Eva Braun und etwa sieben Begleiter im Juli bzw. August 1945 mit einem U-Boot in die kleine Bucht Caleta de los Loros (südliche Provinz Rio Negro) gekommen. Ihr U-Boot wurde von zwei anderen begleitet. Nach der Anladung wurden alle drei U-Boote versenkt.

    "Mit Sonderausrüstung konnten wir an dieser Stelle der patagonischen Küste in 30 Meter Tiefe drei versandete deutsche U-Boote orten, die weder im Archiv der Marine noch im Archiv des Verteidigungsministeriums mit einem Wort erwähnt werden. Argentinien hatte im Zweiten Weltkrieg nicht einmal versucht, sich mit der deutschen Flotte zu messen. Dieser Fund zeugt sogar davon, dass die deutschen U-Boote nicht nur in die argentinischen Hoheitsgewässer vorstießen, sondern auch an der patagonischen Küste anlegten", schreibt Basti. Des Weiteren reisten Hitler und Eva Braun nach Cordoba, dann über Buenos Aires und Mendosa nach La Rioja. Die Route war davor von Martin Bormann, Josef Mengele und Adolf Eichmann gebahnt worden. Sie lebten lange Zeit in La Angostura, einem Landgut des Unternehmers Jorge Antonio, eines der Vertrauten des argentinischen Diktators Juan Peron. Zur Erhärtung führt Basti zahlreiche Augenzeugenberichte an.

    "In der kleinen Siedlung La Falda in der Provinz Cordoba lebten seit langem Walter und Ida Eichhorn, die als die wichtigsten Finanzagenten von Hitlerdeutschland in Südafrika galten. Ihr Dienstmädchen Catalina Gamero ist immer noch bei vollem Verstand. Sie erzählte mir, wie sie 1949 in einem Eichhorn gehörenden kleinen Hotel Hitler bediente. Das Ehepaar nannte den ehemaligen Naziführer Cousin. Hitler verbrachte im Hotel ein paar Tage und siedelte dann in ein neues Haus um, das von den Eichhorns auf dem Hügel Pan de Azucar gebaut wurde.

    In dem Buch wird zudem aus einem Bericht des Gärtners der Eichhorns zitiert, der im Sold des FBI stand. Demnach hatten die Eichhorns nach Mai 1945 mit intensiven Vorbereitungen auf die Ankunft von Hitler begonnen.

    Abel Basti spricht in seinem Buch von "unwiderlegbaren Beweisen" dafür, dass sich Hitler in der Kleinstadt Mar del Plata unweit von Buenos Aires mit dem flüchtigen kroatischen Diktator Ante Pavelic getroffen hat.

    Catalina Gamero zufolge telefonierte Hitler bis 1964 mit dem Ehepaar Eichhorn. Nach der Tradition der reichen Häuser nahmen die Hausbesitzer nur selten ab. Als Catalina den Hörer abnahm, erkannte sie die Stimme des Cousins.

    Nach dem Tod von Ida Eichhorn setzte sich Hitler nach Paraguay ab und stellte sich unter die Schirmherrschaft des Diktators Alfredo Stroessner, der den Naziführer und dessen Neue Ordnung verehrte, schreibt Basti in seinem Buch.