09:02 30 September 2020
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    Georgier enttäuscht von Nato * Russland: Soziale Explosion möglich * Nachkommen russischer Emigranten gegen Russenhass * Zeit von billigem Öl ist bald vorbei

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Georgier enttäuscht von Nato 

    Georgiens Parlament hat der Teilnahme des Landes an der Nato-Operation in Afghanistan im kommenden Jahr, nach dem Abzug der internationalen Kampftruppen Ende 2014, zugestimmt. In Georgien nimmt mittlerweile die Enttäuschung über das Verteidigungsbündnis zu. Eine repräsentative Umfrage hat ergeben, dass nur 20 Prozent der Befragten bereit sind, die Einrichtung von Nato-Stützpunkten in Georgien zu unterstützen. 62 Prozent sprachen sich gegen eine Entsendung georgischer Militärs ins Ausland zwecks Teilnahme an US- und Nato-Einsätzen aus. Einen Nato-Beitritt befürworten nur 32 Prozent der Befragten, während 40 Prozent dagegen sind.

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Russland: Soziale Explosion möglich 

    Die sich stürmisch verschlechternde Wirtschaftslage droht Massenproteste zur Folge zu haben, ergibt eine Studie der Komitees für Bürgerinitiativen. Die Menschen billigen keine politischen Proteste, zeigen sich aber bereit, soziale zu unterstützen. Das Vertrauen in die Systemparteien und in die Behörden sinkt. Außenpolitische Erfolge werden skeptisch aufgenommen. Dies macht eine soziale Explosion möglich, so Experten.

    „Rossijskaja Gaseta“ (www.rg.ru)

    Nachkommen russischer Emigranten gegen Russenhass 

    Nachkommen einstiger Emigranten aus der ersten Auswanderungswelle nach der Oktoberrevolution 1917 sind mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit getreten. In dem Brief äußern sie sich gegen russenfeindliche Berichterstattung in westlichen Medien im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise. Die Verfasser des Briefes können sich „mit Verleumdungen an die Adresse des heutigen Russlands sowie dessen Staatsführung und Präsidenten nicht abfinden, gegen die Sanktionen verhängt werden und die entgegen dem gesunden Menschenverstand in den Schmutz gezogen werden“.

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Zeit von billigem Öl ist bald vorbei

    Der Ölpreissturz unter 60 US-Dollar pro Barrel hat den russischen Währungsmarkt in Panik versetzt. Viele Analysten befürchten sogar, dass der Preis auf 40 Dollar weiter sinkt. Dies ist möglich, aber nur kurzzeitig. Bereits jetzt kann man behaupten, dass die Zeit von billigem Öl bereits vorbei ist. Die Erdöl-Förderkosten zeigen eine Aufwärtstendenz. Das ist ein Faktor, der den Ölpreis vor einem neuen Tief schützt.

    * Die Meinung des Autors muss nicht der der Redaktion entsprechen.

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