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06:47 23 September 2019
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    Die MH17 war am 17. Juli im Gebiet Donezk abgestürzt. Keiner der 298 Insassen überlebte das UnglückArbeit an MH17-Absturzort bei Donezk

    MH17 – War es doch eine ukrainische Su-25?

    © Sputnik / Masha Ross © REUTERS / Antonio Bronic
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    Durch die immer wiederholte Behauptung vom Abschuss der MH17 mit einer Buk-Rakete war eine Legende entstanden, die inzwischen für viele zur Realität wurde. Technisch sprach jedoch so gut wie nichts dafür, dass es so war. Es blieb nur zu hoffen, dass ein Augenzeuge sein Schweigen bricht und den tatsächlichen Hergang darlegt. Das ist nun geschehen.

    Am 23. Dezember 2014 veröffentlichten die russischen Medien in Wort und Bild ein Interview mit einem ehemaligen Angehörigen der ukrainischen Luftstreitkräfte. Experten hegen keine Zweifel an der Authentizität und Glaubwürdigkeit der Darstellungen des Augenzeugen. Die russische Seite hat ihn unter Schutz gestellt, da man sein Leben bedroht sieht.       

    Der Zeuge gibt an, den Piloten der Su-25 zu kennen, der die MH17 abgeschossen hat, und schildert die Ereignisse so:

    Am 17. Juli 2014 starteten etwa eine knappe Stunde vor dem Absturz der MH 17 auf der Luftwaffenbasis Awiatorskoje bei Dnepropetrowsk drei Kampfflugzeuge.  Zwei von ihnen waren mit Luft-Boden-Raketen bestückt, das dritte Flugzeug, eine Su-25, hatte drei R-60 Luft-Luft-Raketen an den Außenaufhängungen. Während die beiden mit Luft-Boden-Raketen gestarteten Flugzeuge nicht zurückkehrten, landete die Su-25 später wieder auf dem Flugplatz, allerdings ohne Raketen. Als der Pilot, Hauptmann Wladislaw Woloschin, ausgestiegen war, zeigte er sich fassungslos. Er sagte: „Es war ein anderes Flugzeug.“ Auf die Frage, was mit dem Flugzeug geschehen sei, antwortete er: „Das Flugzeug war zur falschen Zeit am falschen Ort.“ Alle Versuche zu einem weiteren Gespräch wurden sofort gestoppt.

    Kampfjet Su-25
    © Sputnik /
    Wie muss man die Aussage „Es war ein anderes Flugzeug“ werten? Welches Flugzeug sollte er denn abschießen? Es konnte sich dabei ja nur um eine Maschine handeln, die auf einem ähnlichen Kurs und in etwa gleicher Höhe geflogen ist.

    Gibt es doch einen Zusammenhang mit dem Flug Wladimir Putins, der an diesem Tag mit der Präsidentenmaschine, einer Il-96-300, von Brasilien kommend zu einem Flugplatz in Russland unterwegs war? Und war es nicht vielmehr so, dass der ukrainische Pilot Woloschin mit seiner Su-25 zur falschen Zeit am falschen Ort war?
    Offensichtlich befinden sich die ukrainischen Streitkräfte seit geraumer Zeit in einem desolaten Zustand. Zu einer Verwechslung von zwei Flugzeugen, die in einem Abstand von mehreren hundert Kilometern fliegen, darf es bei einem normal funktionierenden Flugmeldenetz eigentlich nicht kommen.

    Handelt es sich bei der Erklärung, die von ukrainischer Seite unmittelbar nach dem Absturz von MH17 veröffentlicht wurde, es habe sich zu diesem Zeitpunkt kein einziges ukrainisches Kampfflugzeug im Luftraum der Ostukraine befunden, nur um eine der vielen Lügen des Sprechers des Verteidigungsministeriums? Was soll man unter diesen Umständen von dem Dementi der Ukraine zu dem Interview halten?

    Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass es noch weitere Augenzeugen gibt.

    * Die Meinung des Autors muss nicht der der Redaktion entsprechen.

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    Tags:
    Su-25, Wladislaw Woloschin