04:19 16 Dezember 2017
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    Iwanow: Russland muss auf Staatsstreiche in postsowjetischen Staaten gefasst sein

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    MOSKAU, 11. Januar (RIA Nowosti). Russland müsse zu eventuellen Ausschreitungen gegen die Verfassungsordnungen in den postsowjetischen Staaten bereit sein, erklärte der russische Vizepremier und Verteidigungsminister Sergej Iwanow am Mittwoch. "In letzter Zeit entstehen immer neue Gefahren für die Sicherheit der Nation", stellte Iwanow fest.

    "Am akutesten von ihnen sind direkte oder indirekte Einmischung ausländischer Staaten in die inneren Angelegenheiten Russlands und die Bestrebungen einzelner Staaten, Extremisten- und Terroristenorganisationen, sich Zugang zu Massenvernichtungswaffen zu verschaffen bzw. auszubauen", heißt es in einem Beitrag Iwanows in The Wall Street Journal.

    "Wir müssen zudem auf mögliche Ausschreitungen gegen die Verfassungsordnungen in den postsowjetischen Staaten gefasst sein, denn das kann zu einer Instabilität an unseren Grenzen führen", sagte Iwanow weiter.

    Er hob ferner die Notwendigkeit hervor, den Kampf gegen den Schmuggel von Waffen und Drogen sowie gegen sonstige Verbrechen an russischen Grenzen zu verstärken. "Uns liegen keine Hinweise darauf vor, dass diese Gefahren schwinden."

    "Soweit es um die Verhütung von Kriegen und Konflikten geht, setzt sich Russland unentwegt für politische, diplomatische, wirtschaftliche und sonstige nicht-militärische Maßnahmen ein", versicherte Iwanow.