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    Oberster Drogenfahnder sieht Ursache für Rauschgiftsucht in "äußerer Drogen-Aggression"

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    MOSKAU, 26. Mai (RIA Novosti). Einer der Hauptgründe für die Rauschgiftsucht in Russland ist die "äußere Drogenaggression", hat der Direktor des Föderalen Dienstes zur Kontrolle von Rauschmitteln, Viktor Tscherkessow, am Freitag erklärt.

    In der Fragestunde des Föderationsrates stellte er fest, dass in dieser Hinsicht Afghanistan die Hauptbedrohung darstelle. Von dort aus würden Heroin und Opium nach Russland gelangen, vor allem über die kasachisch-russische Grenze, wo im Jahre 2005 etwa 40 Prozent aller beschlagnahmten Drogen registriert worden seien.

    "Was synthetische Drogen angeht, so kommen sie aus Westeuropa und den baltischen Ländern nach Russland, wobei der Zustrom anwächst", stellte er fest.

    Wie Tscherkessow bekannt gab, hat sein Dienst im vergangenen Jahr 115 Tonnen illegaler Betäubungsmittel und Psychopharmaka dem Markt entzogen. 560 Verbrechergruppen des Drogengeschäfts sei das Handwerk gelegt worden. Erfasst worden seien 80 000 Drogenstraftaten.

    Im Kampf gegen Geldwäsche im Zusammenhang mit Drogenhandel hatte seine Behörde ihm zufolge im Jahre 2004 ungefähr 300 Straftaten registriert, während es in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres bereits rund 1 500 Verbrechen gewesen seien.

    Tscherkessow plädierte für eine Vervollkommnung der Gesetzeslage in Bezug auf Drogensucht und Drogenhandel. Mit diesem Ziel sei der Regierung ein Plan für die gesetzesgeberische Tätigkeit vorgelegt worden, in dem sieben Gesetzesvorhaben und zwölf Entwürfe für Regierungsverordnungen enthalten seien.

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