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    Russland erfüllt alle Verpflichtungen zur Nichtweiterverbreitung

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    SANKT PETERSBURG, 26. Mai (RIA Novosti). Russland erfüllt rigoros alle Verpflichtungen auf dem Gebiet der Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen, hat der russische Vizepremier und Verteidigungsminister, Sergej Iwanow, am Freitag nach den Verhandlungen mit dem BRD-Verteidigungsminister, Dr. Franz Josef Jung, erklärt.

    "Wenn wir hören, dass Russland insgeheim Iran hilft, dann handelt es sich um Propaganda" stellte Sergej Iwanow fest. Er erläuterte, dass der Bau des Atomkraftwerkes in Buschehr "in keinerlei Zusammenhang" mit dem Regime der Nichtweiterverbreitung stehe.

    "Lieferungen von Brennstoffen für das AKW wird es nur geben, wenn sie anschließend nach Russland zurückgeführt werden", so der Vizepremierminister.

    Iwanow meint, dass die russischen Initiativen zur Urananreicherung außerhalb Irans es ermöglichen würden, das Regime der Nichtweiterverbreitung weiter zu festigen. Ebenso verhalte es sich mit dem Vorschlag, Reaktoren zu bauen, denen neue physikalische Prinzipien zugrunde liegen. Aufgrund dieser Prinzipien sei es unmöglich, Kernwaffen zu schaffen.

    Der deutsche Verteidigungsminister stimmte seinem russischen Kollegen zu, dass Irans Streben nach Nutzung der Kernenergie zu friedlichen Zwecken legitim sei. Doch Iran dürfe keine Atomwaffen bekommen, denn das bedrohe den Frieden in der ganzen Welt. Jung fügte hinzu, es sei sehr wichtig, dass Iran in der atomaren Problematik mit Russland, der Europäischen Union, den USA und China in Kontakt bleibt. Dabei stellte er fest, der diplomatische Weg sei der produktivste, um die Krise zu überwinden.

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