16:03 17 Januar 2018
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    Sicherheitsdienste der Welt, vereinigt euch! - Einheitliche Terroristendatei angestrebt

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    KASAN, 15. Juni (RIA Novosti). Eine einheitliche Datenbank über Terrororganisationen und Personen, die des Terrorismus verdächtigt werden, wollen nun die Sicherheitsdienste der Welt anlegen.

    Das teilte Nikolai Patruschew, Direktor des russischen Inland-Sicherheitsdienstes FSB, am Donnerstag in Kasan (Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan) mit, wo die 5. Beratung der Sicherheitsdienste und Rechtsschutzbehörden, Partner des FSB, am 15. bis 17. Juni stattfindet.

    "Wir planen, einheitliche Datenbanken über terroristische Organisationen und Personen anzulegen, die einen Bezug zum Terrorismus haben. All das soll zur Milderung der Gefahr beitragen, die für die Weltzivilisation von heute die größte ist", sagte Nikolai Patruschew.

    Es gelte, dass alle Täter bestraft werden, unabhängig davon, wie viel Zeit nach dem Terroranschlag verstrichen ist.

    Es ist die fünfte internationale Beratung der Sicherheitsdienste und Rechtsschutzorgane zum Thema Terrorbekämpfung, die auf Initiative des FSB durchgeführt wird. Die Teilnehmerzahl an diesen Arbeitstreffen nimmt ständig zu.

    Im Mittelpunkt der 5. Beratung steht laut dem FSB-Chef nicht nur der Meinungsaustausch, sondern auch die Ausarbeitung von einheitlichen Sichtweisen, wie verschiedene Aufgaben zu lösen wären. Die letztere Aufgabe sei alles andere als leicht: "Wir haben mehrmals über Doppelstandards und über vieles Andere gesprochen. Während der bilateralen und multilateralen Treffen erarbeiten wir gerade diese einheitliche Sichtweise", sagte der Direktor des russischen Sicherheitsdienstes.

    Auf der internationalen Ebene lösen nun die Sicherheitsdienste konkrete Aufgaben: Gemeinsam werden Vorkehrungen für die Sicherheit bei internationalen Foren, wirtschaftlichen Treffen, Olympischen Spielen und anderen Veranstaltungen getroffen, führte Patruschew ferner aus.

    An der Sicherheitsberatung in Kasan nehmen über 200 Fachleute aus über 50 Ländern teil, unter ihnen Leiter und ranghohe Vertreter von über 80 Sicherheitsdiensten und Rechtsschutzbehörden aus aller Welt.

    Die Beratungen waren von Russland initiiert worden. Die vorgegangenen vier Beratungen fanden in Moskau, Sankt Petersburg, Sotschi und Nowosibirsk statt.

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