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    MiG-31 bildet nach wie vor den Kern der Jagdfliegerkräfte der russischen Luftabwehr

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    LIPEZK, 05. September (RIA Novosti). Der Abfangjäger MiG-31 bildet nach wie vor den Kern der Jagdfliegerkräfte der russischen Luftabwehr, teilte Luftwaffenchef Wladimir Michailow am Dienstag mit.

    Der Abfangjäger MiG-31 verkörpere eine ganze Reihe einmaliger Technologien, äußerte Michailow vor OSZE-Beobachtern im Lipezker Zentrum für Fliegerumschulung.

    So könne diese Maschine niedrig fliegende Ziele in großer Entfernung aufspüren und mit lenkbaren Raketen größerer Reichweite bekämpfen, aber auch mehrere Luftziele gleichzeitig verfolgen und angreifen. "Der erweiterte Höhen- und Geschwindigkeitsbereich dieses Flugzeugs bietet die Möglichkeit, seine Kampfleistungen weiter zu erhöhen", sagte Michailow.

    Er erwähnte auch die Frontjagdflugzeuge Su-27 und MiG-29. Die ungewöhnliche Konstruktion und Aerodynamik dieser Maschinen und die Schubkraft ihrer Triebwerke ermöglichen eine hohe Manövrierfähigkeit im Luftnahkampf. "Das bestätigen auch ausländische Flieger", erzählte Michailow. "Dank ihrer Ausrüstung und Bewaffnung können diese Flugzeuge sowohl tags als auch nachts und auch unter schlechten Wetterbedingungen ihre Aufgaben erfüllen." Diese Maschinen waren bei allen Flugschauen der letzten Jahre eine Attraktion, betonte Michailow. Seinen Worten zufolge hatte die Su-27 ebenso wie die MiG-29 von vorn herein ein hohes Modernisierungspotential.

    Entsprechend einem Wiener Übereinkommen von 1999 besuchen Vertreter der Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vom 05. bis 06. September 2006 das Lipezker Zentrum für Fliegerumschulung. In diesem Rahmen werden den ausländischen Vertretern neue Typen der russischen Waffen und Kriegstechnik gezeigt, darunter die Hubschrauber Mi-24PN und Mi-8, die Flugzeuge MiG-23, MiG-27, MiG-29, MiG-31 sowie Su-24, Su-25 und Su-27.

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