11:18 26 September 2017
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    Neue Luftverteidigungskomplexe und Präzisionswaffen sollen Russlands Arsenal ausstatten

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    MOSKAU, 27. Februar (RIA Novosti). Am Dienstag findet eine Sitzung der russischen Militär-Industrie-Kommission unter Leitung des Ersten Vizepremiers Sergej Iwanow statt.

    Das erfuhr RIA Novosti vom Sekretariat des Ersten Vizepremiers.

    Diskutiert werden dabei die Entwicklungsaussichten der Luftverteidigungkomplexe der fünften Generation. Diese Komplexe sollen die Mittel der Luftverteidigung, der Raketenabwehr und der Weltraumverteidigung vereinigen.

    Die Sitzung wird bei der Holding Almas-Antej durchgeführt. Dabei soll auf die Entwicklung moderner Fla-Raketenkomplexe für die Luftverteidigung eingegangen werden, in der „die modernen Basis- und kritischen Technologien auf diesem Gebiet eingesetzt werden“. Dabei handelt es sich insbesondere um die Perspektiven eines einheitlichen Systems der Fla-Raketen-Waffe der fünften Generation.

    Am Vortag verwies Iwanow auf einem Treffen des russischen Präsidenten mit dem Kabinett darauf, dass Ende vorigen Jahres neue Fla-Raketen-Komplexe vom Typ S 400 in Bewaffnung genommen wurden. In diesem Jahr würden sie in den Dienst gestellt. „Die Komplexe sind einzigartig, sie haben keine Analoga“, sagte Sergej Iwanow.

    Die letzte Sitzung der Militär-Industrie-Kommission fand am 20. Februar im Forschungsinstitut für Präzisionsinstrumente ebenfalls unter Leitung von Iwanow statt. An der Besprechung nahmen Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow und Generalstabschef Juri Balujewski teil. Der Gegenstand der Sitzung waren vor allem Fragen über die Datenversorgung der Präzisionswaffen.

    Zu Beginn der Besprechung erklärte Iwanow, dass bei der Entwicklung der Hauptkomponenten der Präzisionswaffen ein komplexes Herangehen erforderlich sei.

    „Vor allem muss man die Entwicklung der Hauptkomponenten der Präzisionswaffen wie etwa Aufklärung, geodätische Topographie, Navigation, Zeitmessung und Hydrometeorologie koordinieren. Erst wenn wir diese Komponenten zusammengestellt haben, können wir ein zuverlässiges Informationssystem bekommen, das eine Genauigkeit der Vernichtung gewährleisten wird“, sagte der Erste Vizepremier.

    Ihm zufolge stellt die Notwendigkeit, die Ziele genau zu orten sowie die Umgebung und die Bedingungen des Waffeneinsatzes zu kennen, erhöhte Anforderungen an die Aufklärungs- und Informationssysteme.

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