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    Keine Rüstungskontrolle für USA bei Modernisierung des Atomarsenals

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    WASHINGTON, 03. März (RIA Novosti). Bei der Entwicklung neuer Atomwaffen stehen für die USA die einstigen Vereinbarungen mit der Sowjetunion über Rüstungskontrolle nicht im Wege.

    „Die Entwicklungsarbeiten werden durch keine Rüstungsbeschränkungen aus dem Kalten Krieg mehr gebremst“, heißt es in einer am Freitag in Washington veröffentlichten Mitteilung der Nationalen Administration für nukleare Sicherheit. Zwei US-Nuklearlabors waren zuvor mit der Entwicklung eines neuen Gefechtskopfes für die ballistische Trident-Rakete beauftragt worden.

    „Die Forscher aus dem staatlichen Lawrence-Labor in Livermore und aus dem Nationalen Sandia-Labor sollen einen sicheren auswechselbaren Gefechtskopf (RRW) entwickeln“, so die Mitteilung. Die US-Regierung soll demnächst beim Kongress die Finanzierung des Aufbaus eines neuen Atomraketen-Systems beantragen.

    Laut US-amerikanischen Medien soll der neue Gefechtskopf bis zum Jahr 2012 den thermonuklearen Gefechtskopf W-76 ablösen, mit dem seit 1978 seegestützten ballistische Trident-Raketen versehen sind.

    Mit den neuen Gefechtsköpfen wollen die USA ihr nukleares Abschreckungspotential aufrechterhalten.

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