00:14 26 September 2017
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    NATO-Beitritt Georgiens verschlechtert Beziehungen mit Abchasien und Südossetien

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    Der Beitritt Georgiens zur NATO verkompliziert seine Verhandlungen mit Abchasien und Südossetien (zwei nicht anerkannte Republiken auf dem georgischen Territorium) und erschwert den Prozess der Vereinigung dieses Landes zu einem einheitlichen Staat.

    MOSKAU, 27. März (RIA Novosti). Der Beitritt Georgiens zur NATO verkompliziert seine Verhandlungen mit Abchasien und Südossetien (zwei nicht anerkannte Republiken auf dem georgischen Territorium) und erschwert den Prozess der Vereinigung dieses Landes zu einem einheitlichen Staat.

    Diese Meinung äußerte Anatoli Zyganok, Leiter des Zentrums für militärpolitische Prognostizierung des russischen Instituts für politische und militärische Analyse, am Dienstag in einem RIA-Novosti-Interview in seiner Stellungnahme zur Entscheidung des Repräsentantenhauses des US-Kongresses über die Unterstützung des Beitritts Georgiens und der Ukraine zur Nordatlantikallianz.

    Das Repräsentantenhaus bestätigte auch endgültig den Gesetzentwurf über die Unterstützung des Beitritts Georgiens und der Ukraine zur NATO sowie über die Bereitstellung von je zwölf Millionen Dollar für diese Länder aus dem US-Haushalt für die Vorbereitung auf den Beitritt zur Allianz.

    Wie der Politologe sagte, wird sich der Prozess des NATO-Beitritts Georgiens ungeachtet dieser Schritte der USA auf lange Zeit hinziehen.

    „Ohne seine territorialen Probleme mit Abchasien und Südossetien gelöst zu haben, wird Georgien der Nordatlantikallianz nicht beitreten dürfen“, sagte Anatoli Zyganok.

    Er äußerte Zweifel daran, dass die NATO, die mit Mühe Mittel für die kleinen baltischen Republiken und die Länder der Balkanhalbinsel findet, solche großen Staaten wie Georgien und die Ukraine „wird verdauen können“.

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