09:54 18 Dezember 2017
SNA Radio
    Militär

    Russischer Ex-Aufklärer über die geplante Befugniserweiterung der US-Geheimdienste

    Militär
    Zum Kurzlink
    0 0 0
    MOSKAU, 19. April (RIA Novosti). Der ehemalige Mitarbeiter der russischen Aufklärung, Juri Kobaladse, führt die in den USA in Diskussion stehende Ausweitung der Vollmachten der US-Geheimdienste auf die Misserfolge der amerikanischen Aufklärung zurück.

    Diese Entscheidung werde für einfache Menschen keinerlei Folgen haben, jedoch den ausländischen Agenten den Einsatz in den USA erschweren, urteilte Kobaladse. Er räumte ein, dass in den USA die Stimmen immer lauter werden, die vor der „russischen Bedrohung“ warnen.

    Die US-Administration hatte vom Kongress mehr Kompetenzen für die Geheimdienste gefordert. Demnach sollen die Geheimdienste ausländische Bürger in den USA observieren und Telefongespräche ohne entsprechende Gerichtsentscheidung abhören können.

    Nach Ansicht Kobaladses ist die US-Aufklärung ratlos. Sie habe sich nach dem Verschwinden der Sowjetunion, des Feindes Nummer eins, im Jahr 1991 immer noch nicht erholt, stellte Kobaladse in einem Fernsehgespräch im Programm "Vesti 24" fest. Auch die Entlarvung des Doppelagenten, CIA-Angestellten Aldrich Ames, die New Yorker Terroranschläge von 2001 wie auch die Fehler im Irak haben den Ruf der US-Geheimdienste ramponiert, sagte Kobaladse. „Auch das Massaker an der Universität Virginia Tech wird Auswirkungen auf ihr Image haben.“

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren