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    US-Demokraten verlieren Streit mit Bush um Abzugstermin der Truppen aus Irak

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    WASHINGTON, 25. Mai (RIA Novosti). Das Repräsentantenhaus des US-Kongresses hat am Donnerstagabend für die Bereitstellung von 120 Milliarden Dollar für den Krieg im Irak und in Afghanistan gestimmt und die Forderung nach dem Datum des Abzugs der US-Truppen aus dem Irak gestrichen.

    Der mehrere Monate dauernde Streit zwischen den Demokraten im Kongress und US-Präsident George W. Bush um den Abzug der US-Truppen aus dem Irak endete faktisch mit einem Punktsieg des Staatschefs.

    Der Gesetzentwurf über den neuen Militäretat wurde von 280 Kongressabgeordneten unterstützt, 142 waren dagegen.

    Einige Stunden vor der Abstimmung teilte Bush den Journalisten im Weißen Haus mit, dass der Gesetzentwurf das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Präsident und Kongress gewesen sei.

    Der Kongress war gezwungen, die Forderung nach dem Abzug der US-Truppen aus dem Irak spätestens im Frühjahr 2008 aufzugeben, nachdem der US-Präsident ein Veto eingelegt hatte und den Demokraten die Stimmen gefehlt hatten, es zu überwinden.

    In den kommenden Stunden soll die Abstimmung über den Gesetzentwurf im US-Senat stattfinden, der erwartungsgemäß das Dokument annehmen wird. Danach wird der Gesetzentwurf dem US-Präsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt.

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