11:58 16 Dezember 2017
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    Kampf gegen Markenpiraterie ist zentrales Thema bei G8-Treffen

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    MÜNCHEN, 25. Mai (RIA Novosti). Der Kampf gegen die Markenpiraterie stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Teilnehmer des informellen Treffens der Justiz- und Innenminister am letzten Tag des G8-Forums in München.

    Eine Erklärung aller G8-Mitglieder, die das gemeinsame Interesse an der Intensivierung des Kampfes gegen die Produktfälschung bekundete, war auf Initiative der russischen Seite im Verlauf des vorjährigen G8-Gipfeltreffens in Sankt Petersburg unterzeichnet worden.

    Trotzdem, so der russische Innenminister Raschid Nurgalijew, sei es für den Schutz der Autoren- und Nachbarrechte unumgänglich, die Koordinierung der gemeinsamen Anstrengungen auf internationaler Ebene zu vervollkommnen.

    Er betonte, dass Russland den Großteil der internationalen Abkommen über den Schutz der Autoren- und Patentrechte unterzeichnet habe und dadurch die Entwicklung und Vereinheitlichung der normativ-rechtlichen Grundlage einer internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen die Produktfälschung fördere. Die G8-Mitglieder hätten dem Problem des Handels mit gefälschten Medikamenten besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

    Nurgalijew lobte die Zusammenarbeit zwischen den russischen Rechtsschutzorganen und den ausländischen Kollegen, die Aus- und Einfuhrkanäle für gefälschte Produkte entdeckt hätten und somit die illegale Einfuhr von Nachahmungsprodukten auf digitalen Datenträgern aus Deutschland, den Niederlanden und Schweden verhindern konnten.

    Im laufenden Jahr, so Nurgalijew, deckten die russischen Rechtsschutzorgane die illegale Tätigkeit zweier lizenzierter und fünf illegaler Betriebe auf, die Piraterie auf optischen Informationsträgern betrieben.

    Die Informationskampagne der russischen Strukturen, die die Öffentlichkeit über das Autorenrecht, sowie über die Methoden der Erkennung von Fälschungen aufklärt, wird in Zusammenarbeit mit öffentlichen Organisationen, privaten Sicherheitsstrukturen und den Massenmedien geführt.

    Nurgalijew betonte, dass das russische Innenministerium Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit allen Institutionen habe, die die Produktfälschung, zum Beispiel durch die Entwicklung eines permanenten Monitorings des gegenseitigen Handels, bekämpfen wollen.

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