23:42 20 Oktober 2018
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    Putin kritisiert Ausstieg der Partner Russlands aus Raketenabwehrvertrag

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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass die neuen Raketentests sowie die Ausstiegsmöglichkeit aus dem KSE-Vertrag die Antwort Russlands auf den Ausstieg seiner Partner aus dem Raketenabwehrvertrag und die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Europa sind.

    MOSKAU, 31. Mai (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass die neuen Raketentests sowie die Ausstiegsmöglichkeit aus dem KSE-Vertrag die Antwort Russlands auf den Ausstieg seiner Partner aus dem Raketenabwehrvertrag und die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Europa sind.

    „Man muss diese Aktionen Russlands nicht fürchten, sie haben keinen aggressiven Charakter. Sie sind nur eine Reaktion auf harte und unbegründete einseitige Handlungen unserer Partner. Diese Aktionen dienen der Erhaltung des Kräftegleichgewichts in der Welt und das ist sehr wichtig für die Erhaltung des Weltfriedens und der Sicherheit“, erklärte Putin auf einer Pressekonferenz nach seinen Gesprächen mit dem griechischen Präsidenten.

    Putin betonte, dass Russland am Dienstag weitere Tests einer neuen strategischen ballistischen Rakete mit einem Mehrfachsprengkopf sowie neuer Flügelraketen durchgeführt habe und dass die Möglichkeiten Russlands auch weiterhin vervollkommnet werden würden.

    „Doch nicht wir haben einen neuen Rüstungswettlauf initiiert“, so der Präsident.

    Er betonte, dass Russland den KSE-Vertrag unterschrieben und ratifiziert habe und ihn strikt einhalte.

    „Wir haben unsere gesamte schwere Bewaffnung aus dem europäischen Teil Russlands hinter den Ural geführt. Über die letzten Jahre haben wir unsere Streitkräfte um 300 000 Mann verringert“, bemerkte der Präsident. Er kritisierte die Partner Russlands dafür, Teile des Raketenabwehrsystems in Europa zu stationieren und somit Osteuropa mit neuen Waffen zu füllen.

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