08:53 23 September 2018
SNA Radio
    Militär

    Litwinenko-Affäre: FSB will Äußerungen von Andrej Lugowoi eingehend prüfen

    Militär
    Zum Kurzlink
    Der Fall Litwinenko (147)
    0 0 0

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB will die spektakulären Offenbarungen des Unternehmers Andrej Lugowoi aus der Sicht eines möglichen Schadens für die Staatssicherheit Russlands eingehend prüfen.

    MOSKAU, 31. Mai (RIA Novosti). Russlands Inlandsgeheimdienst FSB will die spektakulären Offenbarungen des Unternehmers Andrej Lugowoi aus der Sicht eines möglichen Schadens für die Staatssicherheit Russlands eingehend prüfen.

    Das gab das Informationsamt des FSB am Donnerstag bekannt.

    Auf einer Pressekonferenz am Donnerstagvormittag hatte der in der Giftmordaffäre Litwinenko von der britischen Justiz als Mörder beschuldigte Lugowoi mitgeteilt, dass der Ex-FSB-Mitarbeiter Alexander Litwinenko, der im November 2006 in London vergiftet wurde, und der „politische Asylant“ Boris Beresowski vom britischen Auslandsgeheimdienst M6 angeworben worden waren.

    Auf Anraten Litwinenkos soll Beresowski den Briten Unterlagen aus dem russischen Sicherheitsrat übergeben haben, die er seinerzeit als stellvertretender Sicherheitsratssekretär bekommen hatte. Das soll Beresowskis politisches Asyl in Großbritannien und den Erwerb der britischen Staatsbürgerschaft erleichtert haben.

    Wie Lugowoi weiter mitteilte, hatten britische Geheimdienstler versucht, auch ihn selbst anzuwerben, um kompromittierendes Material gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu erschleichen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Der Fall Litwinenko (147)