19:03 16 Oktober 2018
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    Russlands Botschaft schweigt über angebliche Festnahme eines Spions in Österreich

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    Spionage-Affäre in Österreich (12)
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    Die russische Botschaft in Wien verweigert jede Stellungnahme zu den österreichischen Presseberichten über die Festnahme eines mutmaßlichen russischen Spions.

    WIEN, 13. Juni (RIA Novosti). Die russische Botschaft in Wien verweigert jede Stellungnahme zu den österreichischen Presseberichten über die Festnahme eines mutmaßlichen russischen Spions. Wie aber ein ranghoher Mitarbeiter der Botschaft RIA Novosti mitteilte, „hat die Botschaft einen offiziellen Protest an das österreichische Außenministerium gegen die Festnahme des Mitglieds einer offiziellen russischen Delegation gerichtet, die an der Tagung des UN-Weltraumausschusses teilnimmt“.

    Wie der „Kurier“ am Mittwoch berichtete, wurde in Gmunden, Oberösterreich, ein mutmaßlicher russischer Militärspion festgenommen. Gleichzeitig wurde ein österreichischer Luftwaffenoffizier festgenommen, der dem russischen Agenten angeblich geheime Daten übergeben haben soll.

    Der offizielle Sprecher der österreichischen Staatsanwaltschaft, Gerhard Jarosch, teilte in einem RIA-Novosti-Gespräch mit, er kenne die Einzelheiten des Falls nicht. Er bestätigte lediglich die Festnahme eines Russen und eines österreichischen Militärs.

    Laut Zeitung handelt es sich beim Österreicher um einen Techniker, der berufsmäßig mit Firmen in Deutschland kooperiert hat. Er soll Daten weitergeleitet haben, die mit Elektronik zu tun haben.

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