02:35 21 Oktober 2018
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    Russisches Außenministerium will Festnahme von mutmaßlichem Spion in Österreich klären

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    Spionage-Affäre in Österreich (12)
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    Das russische Außenministerium will Festnahme eines russischen Staatsbürgers in Österreich klären, den dortige Behörden der Spionage verdächtigen.

    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Das russische Außenministerium will Festnahme eines russischen Staatsbürgers in Österreich klären, den dortige Behörden der Spionage verdächtigen.

    Das sagte der Sprecher des Ministeriums, Michail Kamynin, am Donnerstag. Nach seinen Worten bemüht sich Moskau um die Freilassung des Russen.

    Ein Mitglied der russischen Delegation, die an einer Tagung der UN-Weltraumkommission teilnahm, war am Montag in der österreichischen Stadt Gmunden (Oberösterreich) wegen Verdachts auf Militärspionage verhaftet worden, berichtete am gestrigen Mittwoch die österreichische Zeitung „Kurier“. Fast zeitgleich wurde ein Vizeleutnant der österreichischen Luftwaffe festgenommen, der dem Russen geheime Daten zugespielt haben soll.

    Das bestätigte der Sprecher der österreichischen Staatsanwaltschaft, Gerhard Jarosch, im Gespräch mit RIA Novosti.

    Laut „Kurier“ war der festgenommene Österreicher Techniker bei den Luftstreitkräften und arbeitete mit zivilen Firmen in Deutschland zusammen. Da mit den deutschen Behörden kooperiert wurde, hatte das Bundesheer auch den Verfassungsschutz hinzugezogen.

    Es wird vermutet, dass es um die Preisgabe von elektronischen Daten handelt. Die beiden Verdächtigen wurden von der Spionageabwehr monatelang beschattet. Die Festnahme geht auf das Konto des Abwehramtes des Bundesheeres.

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