10:48 18 Juli 2018
SNA Radio
    Militär

    Russische Justiz geht gegen internationale Kaukasus-Terroristen vor

    Militär
    Zum Kurzlink
    0 10
    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat die Strafsache gegen Mitglieder einer internationalen Terrororganisation, die im Nordkaukasus agiert hatte, ans Oberste Gericht der Karatschajisch-Tscherkessischen Republik weitergeleitet.

    Wie die Webseite der Generalstaatsanwaltschaft mitteilt, werden Aslan Gotschijajew, Safar Laipanow, Alija Borlakow, Asnaur Temirlijew und Asret Temirschanow nach den Artikeln 205, 209, 210, 222 und 317 des Strafgesetzbuches (Verübung eines Terroraktes durch eine organisierte Gruppe, Beteiligung an einer Bande, Organisation einer verbrecherischen Gemeinschaft, illegaler Waffenhandel, Attentat auf einen Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane) angeklagt.

    Nach Angaben der Behörde hatten Mitglieder radikal-islamischer Organisationen, darunter auch aus dem Nahen Osten stammende Personen, im Jahr 1996 in den Nordkaukasus-Republiken eine Gemeinschaft gebildet, um Terroranschläge und Morde gegen Polizisten und Soldaten zu verüben. Es handelt sich um Mosab Muhammad Ali Shita, als Abu Al-Walid bekannt, den saudi-arabischen Bürger Taufik-al-Jedani und den Terroristen Schamil Bassajew.

    „Die führenden Mitglieder dieser verbrecherischen Gemeinschaft, die Teil einer im Nordkaukasus agierenden internationalen Terrororganisation ist, haben die Leitung der bewaffneten Gruppen übernommen. Sie benennen ihre Chefs, beziehen materielle und Finanzierungsmittel für die Banden, bedienen sie ideologisch sowie planen Verbrechen und bereiten sie vor“, so die Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft.

    Die Terrorgruppe, die aus mindestens zwölf Personen aus Karatschajewo-Tscherkessien bestand, war von 1999 bis Februar 2006 in dieser Republik aktiv.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren