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    Informationsterrorismus bedroht alle Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten

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    Der Informationsterrorismus stellt eine Gefahr für praktisch alle GUS-Mitgliedsländer dar. Der Kampf gegen diesen erfordert ein Zusammenwirken aller Staaten.

    MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Der Informationsterrorismus stellt eine Gefahr für praktisch alle GUS-Mitgliedsländer dar. Der Kampf gegen diesen erfordert ein Zusammenwirken aller Staaten.

    Das erklärte Generaloberst Andrej Nowikow, Chef des Antiterrorzentrums der GUS, in einer Sitzung des Forschungs- und Konsultativrates des Zentrums.

    "Der neue Bogen der Terroraktivitäten, der über den Balkan, den Nahen Osten, den Kaukasus, Zentralasien und Afghanistan verläuft, hat die Interessen aller GUS-Staaten betroffen", betonte der General. "Praktisch alle GUS-Staaten sind in den Orbit der Informationsterrorkriege einbezogen."

    Die zentralasiatischen Staaten befinden sich praktisch im Epizentrum dieser Kriege. "Mit Hilfe von Internet-Ressourcen tauschen die Terroristen nicht nur Informationen aus und werben neue Mitglieder an, sie betreiben auch eine aktive Propaganda", hieß es. "Dies erfordert adäquate und effektive strategische und taktische Gegenaktionen der GUS-Länder im Informationsbereich."

    "Dank der globalen Technologisierung ist heute kein einziges Land, unabhängig vom wirtschaftlichen Entwicklungsstand, von der Verteidigungsfähigkeit und vom Lebensniveau der Bevölkerung, vor Angriffen der Informationsterroristen geschützt."

    Nach dem jetzigen Stand haben 42 Länder die Europäische Konvention über die Cyber-Kriminalität unterzeichnet, allerdings nur 12 davon haben sie auch ratifiziert.

    Der GUS-Raum könnte ein idealer Raum für ein Zusammenwirken in diesem Bereich werden", betonte Nowikow. "Wir sind durch eine gemeinsame Einsicht in die Gefährlichkeit des Informationsterrorismus und gemeinsame rechtliche Traditionen vereint. Dies macht eine einheitliche Konzeption des Widerstands gegen den Terrorismus im Informationsbereich möglich. Ein solches Rahmendokument würde uns die Möglichkeit bieten, die nationalen Gesetze im Bereich des Kampfes gegen den Terrorismus im Informationsbereich zu vervollkommnen."

    Allein in den ersten vier Monaten 2007 hat das russische Innenministerium 148 Webseiten ermittelt, die terroristische und extremistische Texte enthielten. Diese Webseiten befinden sich sowohl im russischen, als auch im ausländischen Internet-Segment, stellte Innenminister Raschid Nurgalijew fest.

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