19:46 25 Juni 2018
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    Russlands Innenministerium und Armeniens Polizei arbeiten gemeinsam gegen Drogenhandel

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    ROSTOW AM DON, 27. Juli (RIA Novosti). Das russische Innenministerium und die armenische Polizei sind übereingekommen, ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen Kriminalität und Drogenhandel zu aktivieren, teilte der Innenminister von Russland, Raschid Nurgalijew, mit.

    „Bei unserem Treffen haben wir drei Fragen erörtert, die die reale kriminelle Situation in Russland und Armenien widerspiegeln. In erster Linie ist es das Zusammenwirken der Ämter beider Länder im Kampf gegen die Handlungen der Anführer des kriminellen Milieus“, sagte Nurgalijew nach einer in Rostow am Don durchgeführten Sitzung des vereinigten Kollegiums des russischen Innenministeriums und der armenischen Polizei.

    Wie er sagte, ist es das Wichtigste beim Zusammenwirken der Rechtsschutzorgane Russlands und Armeniens, direkte regionale Kontakte anzubahnen, von denen es abhängt, wie operativ, aufeinander eingespielt und effektiv das Vorgehen dieser Organe sein wird.

    Bei dem Treffen wurde auch vereinbart, die Zusammenarbeit des russischen Innenministeriums mit der armenischen Polizei im Kampf gegen den illegalen Drogenhandel effektiver zu gestalten, teilte der russische Minister mit.

    „Heute ist neben der Verbreitung von Heroin auch eine größere Verbreitung von Kokain sowie synthetischen Narkotika zu beobachten“, sagte Nurgalijew.

    Der Drogentraffic aus Afghanistan verändert sich, sagte er weiter, die Dealer suchen nach sichereren Wegen für den Drogentransport nach Europa und in andere Regionen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Dealer anstatt der so genannten ‚nördlichen’ Route, die aus Afghanistan über Tadschikistan nach Russland führt, das Territorium von Iran und Pakistan benutzen werden“, sagte der russische Innenminister.

    Es könnte sein, setzte er fort, dass das Rauschgift aus Afghanistan über das Territorium von Armenien nach Russland und in andere Länder eingeschmuggelt werde.

    Wie der Innenminister sagte, haben die Seiten vereinbart, bei der Schulung der Kader im Bereich des Kampfes gegen den illegalen Drogenhandel auch weiter zusammenzuarbeiten. Nurgalijew erinnerte daran, dass alleine 2006 am Gesamtrussischen Weiterbildungsinstitut des russischen Innenministeriums 15 Fachleute der armenischen Polizei für die Rauschgiftbekämpfung studiert haben. Die nächste Kollegiumssitzung beider Ämter wird im Juni 2008 in Jerewan stattfinden. Die Seiten planen, Fragen des Zusammenwirkens bei Menschensuchaktionen zu erörtern sowie Kriminalfälle von internationalem Charakter zu untersuchen, sagte Nurgalijew.

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