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    Russland beendet Tests von Fallschirmsystem für Panzerabwehrkanone Sprut-SD

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    MOSKAU, 31. Juli (RIA Novosti). Russlands Luftlandetruppen führen am Dienstag auf dem Übungsgelände Schitowo nahe der Stadt Rjasan (Zentralrussland) abschließende Tests des Fallschirmsystems für die Panzerabwehrkanone Sprut-SD durch.

    Das teilte der Pressesprecher der Luftlandetruppen, Oberst Alexander Tscherednik, RIA Novosti mit.

    "Nach den Tests wird das System mit 14 Fallschirmen für das weltweit schwerste absetzbare Gefechtsfahrzeug in die Bewaffnung genommen", sagte Tscherednik.

    Das Militärtransportflugzeug Il-76 absolviert den 30. und letzten Flug zum Absetzen der Sprut.

    Das neue Artilleriesystem Sprut sei "ein echter Panzer für die Fallschirmjäger". Seine Gesamtmasse beträgt zirka 18 Tonnen. Das System soll die leichte Artillerie der Luftlandetruppen ersetzen.

    Sprut ist für die Bekämpfung von Panzern, Lafetten, Schützenpanzerwagen und anderen beweglichen gepanzerten Zielen sowie für Feuerunterstützung der Fallschirmjäger bestimmt. Sie könne auch für die Vernichtung der Stützpunkte und Verteidigungsanlagen eingesetzt werden, so Tscherednik.

    Sprut hat eine 125-Millimeter-Rohr und feuert alle Geschossarten einschließlich Raketen mit einer Serie von sieben Schüssen pro Minute ab. Das System hat drei verschiedene Zieleinrichtungen, ein Waffenstabilisierungssystem, ein mit der Kanone gekoppeltes Maschinengewehr, ein Nebelgranatenstartsystem.

    Die selbstfahrende Kanone ist mit einem verlängerten Gestell auf sieben Fahrrollen ausgestattet, das auf der Basis des Luftlande-Schützenpanzers BMD-3 entwickelt wurde. Die Kanone wurde 2005 in die Bewaffnung übernommen.

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