10:37 18 August 2017
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    Russlands Luftwaffe vor Jubiläum: Trotz höherem Etat immer noch unterfinanziert

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    MOSKAU, 08. August (RIA Novosti). Die staatlichen Ausgaben für die russischen Luftstreitkräfte steigen jährlich im Durchschnitt um 20 Prozent.

    Das teilte der Oberbefehlshaber der russischen Luftstreitkräfte, Generaloberst Alexander Selin, am Mittwoch mit.

    Laut Selin ermöglicht das die rechtzeitige und volle Auszahlung der Solde für das Personal der Luftwaffe. Zudem stehe dadurch genügend Geld für die Wartung der Waffen und der Militärtechnik bereit.

    Er fügte hinzu, dass das Problem der Unterfinanzierung der Luftstreitkräfte trotzdem noch aktuell sei. "Es ist überhaupt kein Geheimnis, dass das Wachstum der Preise für Militärerzeugnisse und die Inflationsrate den offiziellen Planvorgaben etwas zuvorkommen", sagte der Oberbefehlshaber. Für die Entwicklung von Waffen und Kriegstechnik werde so viel Geld bereitgestellt, wie das durch das staatliche Rüstungsprogramm bis 2015 vorgesehen sei. Häufig erfolge das ohne Berücksichtigung des realen Preiswachstums, stellte Selin fest.

    Laut Selin haben die Luftstreitkräfte zudem einige andere Probleme, die ebenso wichtig sind. "Das sind Personalprobleme und Probleme, die mit dem Altern des Flugzeugbestands, der Umstrukturierung der Organisationsstruktur, der Schulung des Flieger- und Ingenieurpersonals zu tun haben", sagte Selin.

    Die russischen Luftstreitkräfte werden am 12. August ihr 95. Jubiläum feiern.

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