07:39 22 August 2017
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    Russland und OSZE besorgt über Raketenabwurf im georgisch-ossetischen Konfliktraum

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    Raketeneinschlag in Georgien (44)
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    Russland und die OSZE sind über den Zwischenfall mit dem Raketenabwurf im georgisch-ossetischen Konfliktraum besorgt.

    MOSKAU, 08. August (RIA Novosti). Russland und die OSZE sind über den Zwischenfall mit dem Raketenabwurf im georgisch-ossetischen Konfliktraum besorgt.

    Das geht aus einer Mitteilung des Informations- und Presseamtes des russischen Außenministeriums im Zusammenhang mit Telefongesprächen zwischen dem russischen Vizeaußenminister Andrej Denissow mit dem jetzigen OSZE-Vorsitzenden und spanischen Außenminister, Miguel Moratinos, hervor.

    „Von beiden Seiten wurde große Besorgnis über das Geschehene geäußert und die gemeinsame Einsicht in die Notwendigkeit festgestellt, eine sorgfältige und allseitige Untersuchung des Zwischenfalls durchzuführen“, heißt es.

    Nach Behauptung der georgischen Seite waren zwei Flugzeuge mit russischen Erkennungszeichen am Montag in den Luftraum Georgiens eingedrungen und hatten die Radarstation nahe der Stadt Gori unter Raketenbeschuss genommen. Die Anlage ist allerdings nicht zu Schaden gekommen.

    Die Führung des Generalstabs der russischen Streitkräfte weist die Berichte über Flüge russischer Luftfahrzeuge zur genannten Zeit in dem an Georgien angrenzenden Luftraum entschieden zurück.

    Laut Informationen der südossetischen Beobachtungsposten war ein unbekanntes Flugzeug tatsächlich in den Konfliktraum im Gebirgsgebiet von Südossetien, und zwar aus östlicher Richtung, das heißt von georgischer Seite, eingedrungen. Die Maschine feuerte ungezielt eine Rakete ab, die rund fünf Kilometer von der Radarstation in der Siedlung Schawschebi niederfiel. Etwa eine halbe Stunde später wurde in diesem Raum ein georgischer Hubschrauber gesehen, der den Ort mehrmals umkreiste.

    Das russische Außenministerium rief am Dienstag dazu auf, den Zwischenfall gründlich zu untersuchen, um dessen wahre Organisatoren aufzuspüren.

    Das russische Außenministerium bewertet den Raketenbeschuss des georgischen Territoriums als eine Provokation, die darauf abzielt, den Normalisierungsprozess im georgisch-ossetischen Konfliktraum zum Scheitern zu bringen.

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