06:29 23 August 2017
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    Tschetschenische Banden verlegen ihre Standorte nach Dagestan und Inguschetien

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    ROSTOW AM DON, 10. August (RIA Novosti). Die Terroristenverbände, die in Tschetschenien aktiv waren, sind nach Dagestan und Inguschetien umgezogen. Das sagte der Chef der Vertretung des tschetschenischen Präsidenten im Föderalbezirk Süd, Generalleutnant Grigori Fomenko.

    „Meiner Meinung nach sind die Terroristenverbände auf dem Territorium der tschetschenischen Republik völlig liquidiert worden. Schlimm ist hingegen, dass sich die Extremisten nach Dagestan und Inguschetien verlagert haben. Und die kriminelle Situation in Inguschetien und Dagestan ist gegenwärtig viel schlimmer, als in Tschetschenien“, sagte Fomenko auf einer Pressekonferenz in Rostow am Don.

    In letzter Zeit wurden in Inguschetien und Dagestan mehrere Überfälle auf Mitarbeiter der Sicherheitskräfte sowie auf Geistliche und Zivilisten verübt.

    In Inguschetien wurden in der Nacht zum 16. Juli die Schullehrerin Ljudmila Terjochina und ihre beiden Kinder ermordet. Während ihrer Bestattung wurde auf dem Friedhof eine Sprengladung zur Explosion gebracht, wobei zehn Menschen verletzt wurden. Der stellvertretende Mufti der Republik Urmagomed Ramasanow ist am 26. Juli durch die Sprengung seines Autos getötet worden. Am 3. August wurde der stellvertretende Chef der Innenbehörde des Rayons Buinaksk Abdulmaschid Rassulow niedergeschossen.

    Auf die gegenwärtige Situation in Tschetschenien eingehend, sagte Fomenko, auf dem Territorium der Republik seien faktisch alle Sicherheitsposten aufgelöst.

    „Jetzt sind nur zwei Sicherheitsposten an den föderalen Straßen, der ‚Kawkas’-Posten im Süden der Republik und ein weiterer Sicherheitsposten an der nördlichen Straße Kisljar-Mosdok zurückgeblieben“, sagte der Bevollmächtigte. Er fügte hinzu, dass Angehörige der Verkehrspolizei an allen anderen Sicherheitsposten wie auch in anderen Regionen eingesetzt sind.

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