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    Raketenstreit in der UNO: Russland kündigt Antwort auf Georgiens Vorwürfe an

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    Raketeneinschlag in Georgien (44)
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    Der russische UN-Botschafter Vitali Tschurkin wird am heutigen Dienstag auf einer Pressekonferenz in New York auf die Vorwürfe Georgiens im Streit um den Raketenabwurf eine offizielle Antwort geben.

    NEW YORK, 21. August (RIA Novosti). Der russische UN-Botschafter Vitali Tschurkin wird am heutigen Dienstag auf einer Pressekonferenz in New York auf die Vorwürfe Georgiens im Streit um den Raketenabwurf eine offizielle Antwort geben.

    Der georgische UN-Botschafter hatte zuvor Russland für die Verletzung des georgischen Luftraums am 6. August verantwortlich gemacht. Wie ein Vertreter der russischen UN-Mission mitteilte, hat Russland Gegenargumente vorbereitet, die auf Schlussfolgerungen der russischen Ermittler und konkreten Fakten basieren.

    Russische Militärexperten hätten vorige Woche bei ihren Ermittlungen vor Ort die Haltlosigkeit der georgischen Vorwürfe bewiesen, sagte Russlands Sonderbotschafter Waleri Kenjajkin.

    Georgische Behörden behaupten, dass ein Flugzeug mit russischem Erkennungszeichen am 6. August in den georgischen Luftraum eingedrungen war und eine Rakete auf ein Radar nahe der Stadt Gori abgefeuert hatte. Die Rakete schlug nahe der Ortschaft Zitelubani ein, explodierte jedoch nicht.

    Russlands Militär weist die Vorwürfe als unbegründet zurück. Nach Angaben des Generalstabs in Moskau gab es am 6. August keine russischen Flugzeuge in Nähe des georgischen Luftraums.

    Nach Angaben der multinationalen GUS-Friedenskräfte im georgisch-südossetischen Konfliktraum war das unbekannte Flugzeug aus georgischer Richtung angeflogen und auch dorthin zurückgekehrt.

    Am vergangenen Mittwoch hatten Experten aus Schweden, den USA, Lettland und Litauen bekannt gegeben, dass ein nicht identifiziertes Flugzeug am 6. August aus Russland kommend in den georgischen Luftraum eingedrungen sein und eine Rakete über einem Feld abgeworfen haben soll.

    Russische Ermittler, die vorige Woche eine eigene Untersuchung in Georgien durchgeführt hatten, ziehen die Schlüsse des internationalen Expertenteams in Zweifel. Ihnen zufolge konnte Georgien keine Beweise dafür vorlegen, dass der georgische Luftraum von einem russischen Flugzeug verletzt wurde

    Vorige Woche blockierte Russland im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zum "Raketenvorfall", da keine genügenden Beweise und Expertengutachten vorlagen.

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