15:51 18 Dezember 2017
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    Russland schickt Fernflieger ohne Kernwaffen auf Patrouille

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    Die Flugzeuge Tu-160 und Tu-95, deren Patrouillenflüge in entferntere Gebiete auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin wieder aufgenommen wurden, werden mit keinen Nuklearwaffen bestückt.

    MOSKAU, 21. August (RIA Novosti). Die Flugzeuge Tu-160 und Tu-95, deren Patrouillenflüge in entferntere Gebiete auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin wieder aufgenommen wurden, werden mit keinen Nuklearwaffen bestückt.

    Das sagte der stellvertretende Befehlshaber der Fernfliegerkräfte der russischen Luftstreitkräfte Generalmajor Anatoli Schicharjow am Dienstag bei einem kurzen Pressegespräch in Moskau.

    „An Bord werden sich nur Übungsraketen befinden“, so der Militär.

    Auf Anordnung des russischen Präsidenten hatten die Fernfliegerkräfte ihre Einsätze in entlegenen Gebieten, so über dem Pazifik, dem Atlantik, dem Indischen Ozean und dem Nordpolarmeer, wieder aufgenommen. Die russischen Fernfliegerkräfte waren noch vor 1992 in diesen Regionen zur Wirtschaftssicherung eingesetzt. Dann wurden die Flugeinsätze eingestellt, wobei andere Staaten dem Beispiel Russlands nicht folgten.

    Das strategische Raketenflugzeug Tu-160 kann zwölf Raketen - sowohl mit konventionellen als auch mit nuklearen Gefechtsköpfen - tragen. Im Bedarfsfalls können auf Anweisung des Obersten Befehlshabers Zusatzflüge stattfinden. „Der normale Flugdienst sieht zwei Flugschichten pro Woche vor“, sagte der Generalmajor.

    Der stellvertretende Befehlshaber fügte hinzu, dass die neuen Flüge der strategischen Fliegerkräfte keine aggressiven Ziele verfolgen und übliche Praxis im Dienstsystem seien.

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