19:33 23 August 2017
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    Israelische Geheimdienste warnen vor Hamas-Terroranschlägen gegen Friedensprozess

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    TEL AVIV, 27. August (RIA Novosti). Israelische Geheimdienste haben davor gewarnt, dass extremistische Hamas-Kämpfer mit Terrorakten den palästinensisch-israelischen Dialog zum Scheitern bringen könnten.

    Die örtliche Presse zitiert am Montag den Vizedirektor der Allgemeinen Sicherheitsbehörde (Shabak), dem zufolge bereits Islamisten im Westjordanland vom Hamas-Hauptquartier in Syrien Instruktionen erhalten haben.

    „Der Chef des Hamas-Politbüros, Khaled Mashaal, und die ausländische Hamas-Führung arbeiten an einem Plan zur Verhinderung des diplomatischen Prozesses zwischen dem Vorsitzenden der Palästinensischen Nationalen Administration (PNA), Mahmud Abbas, und Israel“, zitiert die Zeitung „Haaretz“ den Shabak-Vizedirektor, der am gestrigen Sonntag in einer Sitzung der israelischen Regierung sprach.

    „Es gibt einen deutlichen Befehl aus dem Hamas-Hauptquartier im Ausland, in Israel einen Terrorakt mit einer großen Opferzahl zu organisieren“, schreibt die Zeitung „Yediot Ahronot“.

    Nach der Trennung von den Islamisten, die im Juni im Gaza-Streifen die Macht ergriffen, ermöglichte es Abbas, die internationale Isolation zu überwinden und Verhandlungen mit Israel über die Grundprinzipien der Beilegung des palästinensisch-israelischen Konflikts aufzunehmen.

    Wegen der wirtschaftlichen Blockade und des politischen Boykotts des Gaza-Streifens drängt nach Meinung der israelischen Geheimdienste die dortige neue Führung zum Terrorismus

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