17:54 23 August 2017
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    Russlands Fernfliegergeneral gegen Medien-Bohei um neue Langstrecken-Patrouillen

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    MOSKAU, 27. August (RIA Novosti). Die Sperrflüge der russischen strategischen Fliegerkräfte, die Russland am 17. August wieder aufgenommen hat, verdienen nicht die besondere Aufmerksamkeit der westlichen Medien.

    Diese Meinung äußerte Generalmajor Pawel Androssow, Chef der russischen Fernfliegerkräfte, am Montag in einer Sitzung des Presseklubs beim russischen Verteidigungsministerium.

    „Dieser Rummel ist künstlich aufgebauscht“, meinte er. „Wir werden nach wie vor so viel fliegen, wie es für die Ausbildung unserer Piloten nötig ist, und an die Orte, die in der Flugaufgabe genannt werden“, sagte der General.

    Nach seinen Worten absolvieren die strategischen Fliegerkräfte der USA und Großbritanniens ebenfalls regelmäßige Flüge in entfernten Regionen der Welt. „Ihre Präsenz lässt sich immer spüren - sowohl im Raum des Stillen als auch in dem des Indischen Ozeans“, sagte der Militär. Es handle sich um eine international übliche Praxis. Die russischen und die amerikanischen Fliegerkräfte halten sich dabei an ungefähr gleiche Prinzipien.

    Parallel zu den taktischen Übungen der russischen Fernfliegerkräfte vom 14. bis 18 August, bei denen Flügelraketen über dem Stillen und dem Atlantischen Ozean abgeschossen wurden, haben auch die Luftstreitkräfte Großbritanniens, der USA und anderer Länder ihre Übungen abgehalten, fügte Androssow hinzu.

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