07:20 22 Oktober 2018
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    Russlands Luftwaffe: Raketenstreit mit Georgien von einem dritten Staat provoziert

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    Der Raketenstreit zwischen Georgien und Russland ist laut russischer Luftwaffe von einer „dritten Seite“ provoziert worden.

    MOSKAU, 29. August (RIA Novosti). Der Raketenstreit zwischen Georgien und Russland ist laut russischer Luftwaffe von einer „dritten Seite“ provoziert worden.

    „Die Schlüsse der georgischen Seite waren äußert unprofessionell. Ich sehe darin mehr Politik“, sagte General Igor Chworow, Hauptstabschef der russischen Luftstreitkräfte, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.

    „Ich habe den Eindruck, dass dies eine grobe Provokation gegen Russland mit schlechter Ausführung ist“, sagte er.

    Georgische Behörden behaupten, dass ein Flugzeug mit russischem Erkennungszeichen am 6. August in den georgischen Luftraum eingedrungen war und eine Rakete auf ein Radar nahe der Stadt Gori abgefeuert hatte. Die Rakete schlug nahe der Ortschaft Zitelubani ein, explodierte jedoch nicht.

    Russlands Militär weist die Vorwürfe als unbegründet zurück. Nach Angaben des Generalstabs in Moskau gab es am 6. August keine russischen Flugzeuge in Nähe des georgischen Luftraums.

    Nach Angaben der multinationalen GUS-Friedenskräfte im georgisch-südossetischen Konfliktraum war das unbekannte Flugzeug aus georgischer Richtung angeflogen und auch dorthin zurückgekehrt.

    Experten aus Schweden, den USA, Lettland und Litauen gaben bekannt, dass ein nicht identifiziertes Flugzeug am 6. August aus Russland kommend in den georgischen Luftraum eingedrungen sein und eine Rakete über einem Feld abgeworfen haben soll. Russische Ermittler, die eine eigene Untersuchung in Georgien durchgeführt hatten, ziehen die Schlüsse des internationalen Expertenteams jedoch in Zweifel.

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