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    Russland hat Probleme mit Produktion von Panzerkanonen

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    KUBINKA (Gebiet Moskau), 07. September (RIA Novosti). Mehr als 300 neue und modernisierte Panzer und Schützenpanzer werden bis Ende 2007 in die Bewaffnung der russischen Landstreitkräfte aufgenommen.

    Das teilte der Chef der Hauptverwaltung Panzer und Kraftfahrzeuge des russischen Verteidigungsministeriums, Generaloberst Wladislaw Polonski, Journalisten mit.

    „Bis zum 1. Dezember 2007 werden die Truppen ein Bataillon der neuen Panzer T-90A, zwei Bataillone der modernisierten Panzer T-72, anderthalb Kompanien der Panzer T-80 und zwei Bataillone der Schützenpanzer BMP-3 bekommen. (Ein Bataillon besteht aus 30 Maschinen)“, sagte er auf einer Pressekonferenz, die dem Tag der Angehörigen der Panzertruppen gewidmet war.

    „Außerdem schloss das Werk Arsamas, Stadt im Wolgagebiet Nischni Nowgorod, die Lieferungen von über 150 Schützenpanzern BTR-80 an die Truppen ab“, fügte der General hinzu.

    Auf die Frage von Journalisten nach bestehenden Problemen bei der Panzerproduktion sagte Polonski, dass gegenwärtig die Produktion von Panzerkanonen das akuteste und ernsthafteste Problem sei.

    Das hänge damit zusammen, dass in den 90er Jahren die Technologie für ihre Produktion eingebüßt worden sei.

    „Die Ausrüstung der Werke ermöglicht es heute nicht, die Erzeugnisse in der notwendigen Qualität herzustellen. Dieses Problem hemmt nicht nur die Erfüllung des Verteidigungsauftrages zu den Lieferungen von Technik an die Truppen, sondern auch die Produktion von Panzern für den Export“, sagte der Chef der Verwaltung Panzer und Kraftfahrzeuge.

    Laut Polonski beschäftigt sich die Militär-Industrie-Kommission aktiv mit der Lösung dieses Problems.

    „In diesem Jahr muss das Problem der Produktion von Panzerkanonen gelöst werden“, sagte Polonski. Ihm zufolge ist es notwendig, für die Wiederaufnahme der Produktion von Panzerkanonen 50 bis 60 Millionen Rubel (Ein Euro entspricht 35 Rubel) zu investieren.

    „Wir rechnen damit, dass mit der Gründung der Korporation Uralwagon sawod das Problem der Panzerkanonen und des Feuerleitsystems effektiver gelöst wird“, betonte der General.

    „In den Instandsetzungswerken des russischen Verteidigungsministeriums befinden sich gegenwärtig über 2500 Panzer verschiedener Modifikationen. 50 Prozent davon werden verschrottet. Denn sie lassen sich nicht reparieren. Heute überwiegen die Panzer T-72 und T-80 in den russischen Landstreitkräften“, teilte Polonski mit.

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